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| Archiv Heft Januar 2005 | |
| Titelbild |
Ein sonniger Wintertag im Vorspessart: Blick auf die Kirche St.-Johannes-Enthauptung in Johannesberg. Rechts daneben das Gebäude der ehemaligen Volkssschule, heute Pfarrheim. Foto Klaus Eymann |
| Seiten 3 bis 12: |
Josef G. Harth, Lohr Berufsschulen gegen die Not im Spessart Kurfürst Erthal führte am Ende des 18. Jahrhunderts die Sonntagsschule ein. Schulpädagogen wie Franz Oberthür und Georg Kerschensteiner kämpften für die bessere berufliche Ausbildung der Jugend. |
| Seite 13 bis 16: |
Hans Schönmann, Lohr Der Tod des Unterförsters Joseph Gerster Dieser Förster hatte kein Glück im Leben (siehe auch "Spessart" 12/2004). Anno 1810 verschwand er im finsteren Lohrer Wald und wurde niemals mehr gesehen. Artikel zum Download als PDF |
| Seiten 17 bis 21: |
Rudolf Malkmus, Wiesthal Schildkröten im Spessart? Heute heißt sie Europäische Sumpfschildkröte und hat am Spessartrand noch einen kleinen Lebensraum. Früher wurde sie in großen Mengen in die kurfürstliche Küche geliefert. |
| Seiten 22 und 23: |
Klaus Kittel, Wiesthal Das Weichtier des Jahres 2005 |
| Seiten 25 bis 30: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Artur Heinl aus Albstadt führt den Wanderer von Gelnhausen auf einem Rundweg nach Bad Orb, über das Hofgut Altenburg und Biebergemünd durch Wald und zu schönen Aussichtsstellen. |
| Archiv Heft Februar 2005 | |
| Titelbild |
Die mit abtauenden Eiszapfen überzogene Felswand des früheren Tagebaues (Gesamtansicht Seite 12, Bild 8) der Grube Wilhelmine in Sommerkahl. Die aus Gneis bestehenden Felsen sind durch Kupfer- und Eisenverbindungen bunt gefärbt. Über der Mitte des Mundloches kann man die erzführende, nahezu senkrecht verlaufende, rissförmige Störung erkennen, die einst der Grund für das Anlegen des Stollens war. Das mit einer Gittertür gesicherte Stollenmundloch wird heute als Ausgang bei Besucherführungen verwandt. Foto: Peter Rogowski |
| Seiten 3 bis 22: |
Joachim A. Lorenz, Karlstein, und Ralf T. Schmitt, Berlin Das Kupfererzbergwerk Grube Wilhelmine in Sommerkahl Der Aufsatz beschreibt umfassend dieses äußerst interessante, ehemalige Bergwerk, den Bergbau und die Erdgeschichte. Er ist eine unentbehrliche Information für jeden, der das Besucherbergwerk erkunden und verstehen will. Ein Begleiter für den Geologen, Mineraliensammler und interessierten Laien. |
| Seite 25 bis 32: | Mineralien aus der Grube Wilhelmine Eine Beschreibung aller bisher in der Grube Wilhelmine gefundenen Mineralien, illustriert mit zahlreichen Abbildungen. |
| Seiten 34 bis 37: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 39: | Der
Wandervorschlag Gerhard Rienecker führt von Eichenberg über den Engländer, oberhalb von Jackobsthal, zur Grube Wilhelmine. Der Rückweg über Sommerkahl bietet einen schönen Blick über den Kahlgrund, |
| Archiv Heft März 2005 | |
| Titelbild |
Nahaufnahme der Südlichen Mosaikjungfer (Aeshna affinis), einer Libellenart, die ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch ist. Über den Oberrhein dringt sie seit etwa 1990 in das untere Main- und Kinzigtal vor. Foto: Martin Schroth |
| Seiten 3 bis 8: |
Rudolf Malkmus, Wiesthal Es wird wärmer: Mediterrane Libellen werden heimisch bei uns Dank inzwischen vorliegender Kartierungen ist festzustellen, dass immer mehr Libellen aus dem Mittelmeerraum an den Untermain vordringen. |
| Seite 9 bis 20: |
Janis Diekmann, Student aus Aschaffenburg Eine Bestandsaufnahme historischer Häuser in Frammersbach In seiner Facharbeit begibt sich der Autor auf die Suche nach Häusern aus Frammersbachs Glanzzeit, die vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert reichte. |
| Seite 22 und 23: |
Walter Malkmus, Partenstein Wer hat den Seidenschwanz beobachtet? In diesem Winter suchten besonders viele dieser Vögel aus dem kalten Norden die Gärten unserer Heimat auf, um die hängen gebliebenen Beeren zu ernten. |
| Seiten 25 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Ein Rundweg von 17 Kilometern Länge berührt die Orte Eschau, Rück, Schippach, Streit und die "Sieben Höfe", führt durch urwüchsigen Wald und hinauf zu schönen Aussichtspunkten. |
| Archiv Heft April 2005 | |
| Titelbild |
Detail aus dem Messgewand des Mainzer Kurfürst-Erzbischofs Anselm Casimir Wambolt von Umstadt (1582-1647). Das Wappen, das als Wappenzier ausschließlich den Kurhut zeigt, weist auf die spezielle Situation, in der das Festgewand getragen wurde: Zu den Weihehandlungen im Dezember 1636, als der Fürst in Regensburg zum Priester geweiht wurde, seine Primizmesse hielt und zum Bischof konsekriert wurde (siehe auch Seite 14). Foto: Sammlungen des Bayerischen Nationalmuseums, München |
| Seiten 3 bis 11: |
Fred G. Rausch, München "Opfere mir und ich werde dich und dein Volk segnen" Ein Votivbild, mit dem der Mainzer Kurfürst-Erzbischof Anselm Casimir Wambolt von Umstadt zu Gott flehte, wurde jetzt der wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich gemacht.
Protestantisches Votivbild |
| Seite 13 bis 18: |
Fred G. Rausch, München Liturgische Textilien aus dem Nachlass des Anselm Casimir Wambolt von Umstadt Prächtige Gewänder trug der Mainzer Erzbischof, auch in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Einige davon blieben erhalten. |
| Seite 19 bis 24: |
Dr. Werner Trost, Wörth Die Nibelungen in Amorbach, Sage und historischer Hintergrund Hat Amorbach zu Recht neuerdings ein Siegfrieddenkmal? Wie alt und wie berechtigt sind die "Erinnerungen" an die Nibelungen im Odenwald und am Main? |
| Seiten 25 bis 28: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Eine Rundwanderung von Wiesen über das Wiesbüttmoor zum Wiesbüttsee. An den Dr.-Kihn-Platz und über die Kreuzkapelle zurück nach Wiesen (12 km). |
| Archiv Heft Mai 2005 | |
| Titelbild |
Die Wiesthaler sind stolz auf ihre ehrwürdige Glasmacherkirche, die an die große Zeit des Ortes erinnert. Heute blickt der Besucher vor allem auf komfortable Wohnhäuser in ihrer Umgebung. Die kleine Ruhmühle am Aubach erinnert an die Zeiten, in denen die Wiesthaler Bauern noch sechs Mühlen brauchten. Foto: Klaus Eymann |
| Seiten 3 bis 13: |
Alfred Fleckenstein, Wiesthal Viele Mühlen trieb der Aubach einst an Die frühere Wiesthaler Ölmühle ist eine Attraktion im Freilandmuseum in Fladungen/Rhön. Am Aubach klappert noch die Ruhmühle. |
| Seite 15 bis 21: |
Hans Schönmann, Lohr Die Schreckemühle hat zu keiner Zeit irgend jemand Schrecken eingejagt. Der Eigentümer ist nicht nur Müller, sondern auch Fischer und Gastwirt. |
| Seite 22 und 23: |
Walter Malkmus, Partenstein Das Brand-Knabenkraut - die Orchidee des Jahres 2005 Im Spessart ist die zierliche Orchis ustulata L. an manch bevorzugten Stellen anzutreffen. |
| Seite 24: |
Leo Hefner, Obernburg Zerbrechliches Zeugnis antiker Glasmacherkunst. Das Römermuseum in Obernburg hat ein zwei Jahrtausende altes Fläschchen erworben. |
| Seiten 25 bis 28: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Friedrich Lehmkühler, Wertheim, hat einen Rundweg ausgesucht, der in Dietenhan, östlich der Mainschleife bei Urphar, beginnt. Fünf Aussichtspunkte laden zu Rast und Ausblicken über das Kembachtal und auf den Main. |
| Archiv Heft Juni 2005 | |
| Titelbild |
Die Wallfahrt in Hessenthal geht zurück auf einen Ablass des Jahres 1293 für die "Kirche der glorreichen Jungfrau Maria in Hesilndal". Vor 50 Jahren wurde für die Gläubigen mehr Platz durch den Bau einer neuen Wallfahrtskirche geschaffen. Das Ensemble vermittelt noch immer den Eindruck einer mittelalterlichen Kirchenburg. Foto: Klaus Eymann |
| Seiten 3 bis 14: |
Karl Heinz Bachmann, Hessenthal Wolfgang Specht, Mespelbrunn Aus der Geschichte der Kirchenburg zu Hessenthal Drei Gotteshäuser aus unterschiedlichen Epochen finden die Besucher in Hessenthal vor. In jedem von ihnen sind bedeutende Kunstwerke zu sehen. |
| Seite 17 bis 26: |
Pfr. Dr. Mathias T. Kloft, Frankfurt Klaus Reinthaler, Kleinwallstadt Die Geschichte der Kirche St. Peter und Paul in Kleinwallstadt Vor 250 Jahren errichtete der am Untermain bekannte Baumeister Martin Schmitt in Kleinwallstadt eine prächtige Rokokokirche, die 1961/62 durch einen Ergänzungsbau entscheidend verändert wurde. |
| Seiten 27 bis 30: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Ein Rundweg von ca. 40 Kilometern lässt bequem viele Sehenswürdigkeiten zu beiden Seiten des Mains von Aschaffenburg bis Seligenstadt mit dem Fahrrad erreichen. |
| Archiv Heft Juli 2005 | |
| Titelbild |
Vor 650 Jahren waren die Ritter vom Deutschen Orden Herren der Burg über Stadtprozelten. Einer von ihnen, Philipp von Bickenbach, erhielt 1355 von Kaiser Karl IV. für den Ort Prozelten das Stadtrecht verliehen. Heute lockt die malerische Stadtkulisse Radfahrer und Wassersportler zu kurzer Rast in der Altstadt. Foto: Klaus Eymann |
| Seiten 3 bis 13: |
Josef Weiss, Faulbach und Gudrun Berninger, Klingenberg 650 Jahre Stadtprozelten Die Feier zur Verleihung der Stadtrechte ist Anlass, die Geschichte der Stadt und der Burg von ihren frühen Anfängen her zu untersuchen. |
| Seite 15 bis 20: |
Walter Malkmus, Partenstein Der Spessart - ein Dorado für Bockkäfer. Mehr im Verborgenen lebt die zahlreiche Familie der Bockkäfer. Der Autor beschreibt die verschiedenen Arten und ihre Lebensräume. |
| Seite 21 bis 23: |
Dr. Lutz Herrschaft, Krombach Der Spessart-Roman des zwanzigsten Jahrhunderts Vor dreißig Jahren erschien Paul Nizons Roman "Stolz". Seine Entstehung verdankt er einem Aufenthalt des Autors im Spessart. |
| Seite 23 bis 24: |
Leo Hefner, Obernburg Frühes Christentum am Main in Obernburg gab es Christen unter den Römern. |
| Seiten 25 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Zwei Burgruinen besucht der Wanderer zwischen den Bahnstationen Collenberg und Stadtprozelten. Der Weg zu den beiden Ruinen wechselt ab zwischen schattigem Wald und Aussichtspunkten auf das Maintal. |
| Archiv Heft August 2005 | |
| Titelbild |
Die Martinskapelle in Bürgstadt ist ein bemerkenswertes Kulturdenkmal. Ihr Standort weist in die frühe Geschichte der Besiedelung des Untermains, die 1997 renovierten Fresken sind von überregionaler Bedeutung. Foto: Klaus Eymann. |
| Seiten 3 bis 9: |
Dr. Wolfgang Meister, Amorbach Die Martinskapelle in Bürgstadt Die Bürgstadter Martinskapelle bewahrt in selten erhaltener Vollständigkeit einen Bilderzyklus aus der Zeit der Gegenreformation. |
| Seite 10 und 11: |
Norbert Zentgraf, Laufach Ein rekordverdächtiger Maibaum aus dem Spessart |
| Seite 12: |
Dr. Jörg Paczkowski, Wertheim Wertheim und das Kaufhaus Wertheim |
| Seite 13 bis 19: |
Martina Denk & Olaf Simon, Senckenberg Wildkatzen erobern den Spessart zurück Seitdem 1984 die ersten Tiere ausgesetzt wurden, sind sie an vielen Stellen im Spessart nachgewiesen. |
| Seite 21 bis 23: |
Dr. Leonhard Tomczyk, Lohr Meisterwerke des niederländischen Kunsthandwerks im Spessartmuseum in Lohr a. M. Acht Fayencefliesen, die 1992 bei Renovierungsarbeiten im ehem. Forstamtsgebäude gefunden wurden, zwei Façon-de-Venise-Gläser nach venezianischen Vorbildern. |
| Seiten 25 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Ernst Dürr, Esselbach, beschreibt einen Rundwanderweg, vorwiegend im Wald, von der Wachenmühle über Hubertus und Karlshöhe. |
| Archiv Heft September 2005 | |
| Titelbild |
Im 16. Jahrhundert begann die Burg Partenstein allmählich zu zerfallen. Ihre Steine wurden im Tal gebraucht, und nicht zum ersten Mal weiden Schafe auf dem Burgberg. Seit März 2003 haben Archäologen, unterstützt von freiwilligen Helfern, mit Ausgrabungen begonnen. Die im Heft beschriebenen Münzfunde sind ein interessanter Teilaspekt davon. Foto: Horst Born. |
| Seiten 3 bis 19: |
Herbert Bald, M.A.,
Leiter des Spessartmuseums, Lohr Münzfunde aus Partenstein Münzen, die auf der Burg Partenstein ausgegraben wurden, sind eine Hilfe zur Datierung des Lebens auf der Burg. Der Autor wirft aber auch einen Blick auf die Entstehung der einzelnen Prägungen und ihre Verwendung im Lauf früherer Jahrhunderte. |
| Seite 21 und 23: |
Cornelia Müller,
freie Journalistin, Aschaffenburg Pflanzen schützen das Trinkwasser Die gezielte Aufforstung im Wald des Wasserkraftwerks Aschaffenburg begann vor 20 Jahren. Inzwischen ist dort auf knapp 100 Hektar Fläche ein Schutzgebiet zur Verbesserung des Trinkwassers entstanden. |
| Seiten 24 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Artur Heinl zeigt im hessischen Spessart auf dem Drei-Burgen-Weg die Schwarzenburg und die Steckelburg. Über den Ulrich-von-Hutten-Pfad führt er zurück zum Beginn des Rundwegs. |
| Archiv Heft Oktober 2005 | |
| Titelbild |
Die Wasseramsel verrät durch trillernd-schnärrende Tonreihen ihre Zugehörigkeit zu den Singvögeln. Sie lebt in der Nähe des Wassers und ist eine ausgezeichnete Taucherin. Wer sie fotografieren will, braucht viel Geduld. Foto: Dieter Flaschenträger |
| Seiten 3 bis 19: |
3 bis 19
Rudolf Malkmus, Wiesthal
Die Wasseramsel
Beobachtungen eines Singvogels: Wo er lebt, wie er seine Nester baut und seine Jungen aufzieht.
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| Seite 19 bis 20: | Dr. Monika Schmittner, freie Jounalistin, Goldbach Auf der letzten Reise Vom Wandel der ländlichen Friedhofs- und der Begräbniskultur. |
| Seite 21 bis 25: | Annette Späth, Schloss Aschach Die Papiermühle in Homburg am Main Im restaurierten Gebäude der ehemaligen Papiermühle ist ein attraktives Museum entstanden, in dem die Geschichte der Papiererzeugung studiert werden kann. |
| Seiten 24 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Gerhard Rienecker, Obernau, beschreibt uns einen Wandertag von Veitshöchheim nach Retzbach. Wechselnde Perspektiven auf das Maintal und zahlreiche Kunstschätze in den Orten des bayerischen Weinwinkels machen diese Wanderung so reizvoll. |
| Archiv Heft November 2005 | |
| Titelbild | Auswanderer fanden schon immer einen Weg, um den zu eng gewordenen Verhältnissen in der Heimat zu entfliehen: Eine Collage aus verschiedenen Anzeigen von Auswandereragenten in der "Aschaffenburger Zeitung" der Jahre 1923 und 1924 und im Zentrum die "Empress of France", mit der Hans Krautt aus Aschaffenburg 1924 nach Kanada aufgebrochen ist, weist auf das Thema hin. "Good bye Bayern -Grüß Gott Amerika", ist eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte im Schloss Johannisburg mit einer Sonderschau des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg die Schicksale von Auswanderern aus dem bayerischen Untermain beschreibt. |
| Seiten 3 bis 10: |
Klaus Eymann, Aschaffenburg Sehnsucht nach dem Schloss über dem Main - Zwei Aschaffenburger suchen ihr Glück in Kanada 1924 und 1929 wandern zwei Brüder aus Aschaffenburg nach Kanada aus. Sie brachten es als Farmer zu gewissem Wohlstand. Die Sehnsucht nach der Heimat begleitete sie ihr Leben lang. |
| Seite 14 bis 16: |
Franz Niessner, Journalist in Aschaffenburg Von Aschaffenburg in die Prärie Die Briefe des Ludwig Wilhelm Krautt schlagen eine Brücke von Kanada an den Main. |
| Seite 17 bis 20: | Martin Kempf, Heimatforscher in Glattbach, weist auf die Brüder Dölger und andere junge Männer aus Kleinwallstadt, die im 19. Jahrhundert der Enge des Heimatdorfes entflohen sind und es in den USA zu beträchtlichem Wohlstand gebracht, ihre Heimat aber nie vergessen haben. |
| Seite 21 bis 23: | Ewald Lang, Großostheim Anna und Margarete Höfling aus Großostheim Die Geschichte einer ledigen Mutter, die die Ausgrenzung in ihrer Heimatgemeinde nicht mehr ertragen konnte, es aber nicht geschafft hatte, aus der Ferne für ihr Kind zu sorgen. |
| Seiten 25 bis 29: |
Spessart-Nachrichten Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart. |
| Seite 31: | Der
Wandervorschlag Siegfried Lang hat den Reiz einer Rundwanderung mit Blick auf die Hügellandschaft am Rand des Odenwalds entdeckt. Vom Obernburger Waldhaus aus führt er in einer Südwest-Schleife zum Pitschgrund, der den wenigsten Lesern bekannt sein dürfte. |