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Archiv Heft Januar 2008
Titelbild Wintertag in Wiesen. Hier entspringt der Aubach, der weiter südlich in den Lohrbach mündet. Die Pfarrkirche St. Jakobus wurde 1724 erbaut, das ehemalige Jagdschloss der Mainzer Kurfürsten befindet sich in Privatbesitz. Am Tag des Denkmals zeigt der Besitzer das Innere, das er sorgfältig restauriert.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 11: Josef Weiß, Faulbach
Das Leben der Kleinbauern im Spessart Das Mainzer Erbrecht führte in der neuen Generation zu kleineren Feldern. Der Autor beschreibt, wie die Bauern damit zurechtkamen.

Seite 12 und 13: Hans-Joachim Wirthmann, Lohr
Schriftsteller und Jäger Vor 100 Jahren starb Dr. Oskar Horn

Seite 14 bis 16: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Sandsteinabbau durch Unterhöhlen schadet nicht nur dem Wald Ein aufgelassener Steinbruch zeugt von einer gefährlichen Form der Sandsteingewinnung.

Seite 17 bis 21: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Zoologischer Maskenball Amphibien unterscheiden sich nicht nur durch unterschiedliche Zeichnung. Der Autor fand auch zahlreiche Farbanomalien.

Seite 22 bis 23: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Der Laubfrosch Es gibt ihn noch im Spessart: Jetzt ist er zum Lurch des Jahres 2008 gewählt worden.

Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
neue Bücher und Ausstellungen in der Region.und neue Bücher für die Region. Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart.
Seite 31: Der Wandervorschlag
Theo H. Lang weist darauf hin, was es auf einer eher ungewöhnlichen Wanderung durch den Frankfurter Stadtwald zu entdecken gibt.
Archiv Heft Februar 2008
Titelbild Die Malerin Marianne Kraus, verheiratete Lämmerhirt (1765-1838), wurde Hofdame bei der Gräfin Erbach. Nur wenige Jahre nach Goethes Italienreise konnte sie die gräflich Erbach'sche Familie bei deren Italienreise begleiten. Lesenswert sind ihre Beobachtungen, die sie während dieser Reise aufgezeichnet hat. Gemälde im Bezirksmuseum Buchen
Seiten 3 bis 13: Helmut Brosch, Buchen
Marianne Kraus, Malerin und Erbacher Hofdame Die Schwester des Musikers Joseph Martin Kraus war ebenfalls künstlerisch hoch begabt, lebte am Hof des Grafen von Erbach und hatte familiäre Bande auch nach Aschaffenburg.

Seite 14 bis 21: Dr. Monika Schmittner, Goldbach
Museumskonservator Jean Friedrich Der erste Konservator des Aschaffenburger Museums war ein fleißiger Sammler und Bewahrer von Altertümern jeder Art. Für die wissenschaftliche Aufarbeitung und Präsentation hatte er weder Zeit noch Sinn.

Seite 22 und 23: Karl-Heinz Neeb, Obernburg
Eine alte Turmuhr in Obernburg Dank hingebungsvoller Pflege arbeitet das alte Werk der "Ewwern Uhr" auch heute noch auf die Sekunde genau.

Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
neue Bücher und Ausstellungen in der Region.und neue Bücher für die Region. Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart.
Seite 31: Der Wandervorschlag
Günter Steinbacher, Glattbach, bricht an der Glattbacher Kapelle auf und führt zu den Kapellen bei Goldbach, Breunsberg und Johannesberg. Meist bietet sich an den Standorten eine weite Sicht auf den Vorspessart.
Archiv Heft März 2008
Titelbild Wie effizient ein römisches Patrouillenboot auf dem Main operieren konnte, zeigte eine Mannschaft von 22 Studenten der Universität Regensburg im September 2007 auf der Strecke Bürgstadt bis Großkrotzenburg. Die Schlagzahl auf dem Nachbau vom Bootstyp Lusoria gab Stephan Mittermeier mit der Trillerpfeife vor.
Foto: Ralf Hettler
Seiten 3 bis 12: Dr. Leo Hefner,
Museumsleiter in Obernburg Der Untermain, römische Grenze und Handelsstraße Welche Bedeutung der Wasserweg für Handel und Militär der Römer hatte, zeigen Weihesteine in Obernburg und römische Schriftquellen.

Seite 13 bis 18: Dr. Werner Trost, Kreisheimatpfleger in Wörth am Main
Konrad von Bickenbach, Minnesänger auf der Klingenburg Unter seinem Namen ist nur ein einziges Lied überliefert. Lässt es Rückschlüsse auf die Biografie des Sängers zu?

Seite 19 und 22: Dr. Tilo Morhard,
Notar in Aschaffenburg Ein Revolutionär in St. Agatha Ein junger Priester macht von Aschaffenburg aus Karriere in Mainz. Seine damals revolutionären Ideen wurden in den letzten 200 Jahren weitgehend verwirklicht.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
neue Bücher und Ausstellungen in der Region.und neue Bücher für die Region. Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart.
Seite 31: Der Wandervorschlag
Gerhard Rienecker führt in den Sinngrund zur Blüte der Schachblume.
Inhalt Heft April 2008
Titelbild Tarnen und Täuschen Manche Insekten bedienen sich äußerst geschickter Tarnung, um Fressfeinde abzuschrecken. Durch seine Farbwarntracht signalisiert das Bergkronwicken- Widderchen (Zygaena fausta) seine Ungenießbarkeit.

Foto: Walter Malkmus,
aufgenommen am Tiertalberg bei Retzbach im Landkreis Main-Spessart.

Seiten 3 bis 9: Walter Malkmus, Partenstein
Überlebensstrategien im Reich der Insekten Tiere schützen sich vor Fressfeinden durch Tarntracht, Warntracht und Mimikry.

Seite 10 bis 12: Dr. Adolf Zilch †, Wächtersbach
Der kleine Löwe und die große Muschel vor dem Alten Rathaus in Wächtersbach Er trug das Wappen seiner Herrschaft: Der Ysenburg-Büdingen-Ronneburg und der Gleichen-Remda; doch seit einigen Jahren ist er verschwunden.

Seite 13 bis 16: Anton Heußlein,
kath. Pfarrer in Dammbach Wernfeld - ein Töpferort Oberhalb von Gemünden, wo die Wern in den Main fließt, lebten die Bewohner noch im 19. Jahrhundert von der Töpferei.

Seite 17 bis 22: Alois Reiß, Laudenbach
Georg Karl Ignaz Freiherr von Fechenbach, Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken Vor 200 Jahren verstarb mit ihm der letzte Fürstbischof von Würzburg.

Seiten 23 bis 29: Spessart-Nachrichten
neue Bücher und Ausstellungen in der Region.und neue Bücher für die Region. Auszüge aus Zeitungsberichten über Lesenswertes aus der Kulturlandschaft Spessart.
Seite 31: Der Wandervorschlag
Siegfried Lang startet am Bahnhof der Westfrankenbahn in Freudenberg, wandert über den Main hinauf zur Burg, durch den Weinort Bürgstadt, weiter ins malerische Miltenberg, und überquert wieder den Main zum Bahnhof der Westfrankenbahn.
Archiv Heft Mai 2008
Titelbild Ruhig floss der Main zu Beginn des 19. Jahrhunderts seiner Mündung bei Mainz entgegen. Wasservögel, Fische und Weichtiere belebten ihn in vielerlei Arten, Schiffe und Boote glitten zu Tal, beladene Kähne wurden zu Berg getreidelt. Für viele Menschen bedeutete der Fluss Arbeit und Erholung. Die Nahrungskette vom Kleinstlebe- wesen bis zum Stör oder Lachs war intakt. Veränderungen brachten die Stauregelung und die Zunahme der Schifffahrt. Der noch unregulierte Main bei Aschaffenburg, Gemälde eines unbekannten Meisters um 1800.

Foto: Ines Otschik,
Museen der Stadt Aschaffenburg.

Seiten 3 bis 14: Klaus Kittel, Wiesthal
Der Main und seine Weichtierfauna im Wandel der Zeit Wie sich das Ökosystem gewandelt hat in einem Fluss, der zur stark befahrenen Schifffahrtsstraße geworden ist.

Seite 15 bis 23: Frank Sommer, Aschaffenburg Ein Leben für den "Wilden Mann" Die Lebensgeschichte von Anna Gemeinhardt, Wirtin dieses namhaften Aschaffenburger Hotels. Sie war Zeugin zweier Weltkriege.
Anmerkungen

Seite 24: Walter Malkmus, Partenstein
Der Argus-Bläuling, Schmetterling des Jahres 2008 Der Autor stellt den auch im Spessart gern gesehenen Schmetterling vor, dessen Lebensraum Heidelandschaften, Hochmoore und Magerrasen sind.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Roland Schönmüller, Eichenbühl, entführt uns in die Landschaft von Watterbach im Odenwald.
Archiv Heft Juni 2008
Titelbild Dieses Zeichen verbindet die Gebäudeteile unterschiedlicher Bauepochen der Agentur für Arbeit in Aschaffenburg, Memeler Straße 15.
Foto: Peter Rogowsky.
Seiten 3 bis 18: Edwin Lang, Kleinostheim
100 Jahre Agentur für Arbeit Aschaffenburg 1908 bis 2008 Das Hauptamt sitzt in Aschaffenburg, Geschäftsstellen gibt es in Alzenau, Obernburg und Miltenberg. Eine Behörde stellt sich dem Wandel der Arbeitswelten.

Seite 15 bis 23: Karl-Heinz Neeb, Obernburg
Wie Obernburg Gerichtssitz wurde und warum es auch ein Gefängnis brauchte Der Pfarrer meinte: "Die Obernburger sind dumm, dem Fressen und Saufen zugetan, unzüchtig und schimpfen auf die Obrigkeit..."

Seite 22 und 23: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Nach dem "Speierritt" duftete es in Gemündens Gassen nach "Steckefisch" Über ein altes Fest, das mit dem Laichen der "Speier" genannten Nase in den Zuflüssen des Mains zu tun hat.

Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Günter Steinbacher, Glattbach, beschreibt eine Radwanderung von 30 Kilometern Länge von Aschaffenburg nach Großostheim und zurück über Niedernberg.
Archiv Heft Juli 2008
Titelbild Die Raupe des Schwalbenschwanzes.
Bei Bedrohung durch einen Fressfeind stülpt die Raupe des Schwalbenschwanzes eine gelbe bis orangefarbene Fleischgabel, ein sogenanntes Osmaterium, am Hinterkopf aus. Dieses ähnelt einem gefährlichen Hörnerpaar und soll den Fressfeind abschrecken. Ein aggressiver Geruch fungiert gleichzeitig als chemische Abwehrwaffe.
Foto: Walter Malkmus
Seiten 3 bis 4: Walter Malkmus, Partenstein
Der Schwalbenschwanz: Geschwänzte Falterschönheit mit "gehörnter" Raupe Mit einer Flügelspannweite von bis zu 75 Millimetern ist der Schwalbenschwanz einer der stattlichsten und prächtigsten Tagfalter Bayerns.

Seite 5 bis 16: Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Die Türkenkriege und ihre Auswirkungen am Untermain Der Adel stellte Offiziere, die Städte und Dörfer Mannschaften und Geld. Nach dem Krieg zogen Leute aus dem Spessart ins entvölkerte Ungarn.
Anmerkungen

Seite 17 und 20: Klaus Eymann
Ansichten von der Kollenburg Aus dem 17. Jahrhundert gibt es Abbildungen, die ein ungefähres Bild von der Burg geben, die schon im 18. Jahrhundert Ruine war.

Seite 21 und 23: Dr. Leonhard Tomczyk, Lohr
Oskar und Gertel Hagemann in Sommerau Nach den entbehrungsreichen Jahren im 1. Weltkrieg, zog es das Künstlerehepaar nach Sommerau. Das Umfeld reichte nicht für die Begründung einer dauerhaften Existenz.

Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Gerhard Rienecker stellt die Streckenwanderung zum 71. Spessartbundestfest vor: Ohne Streit von Klingenberg nach Himmelthal. 18 km.
Archiv Heft August 2008
Titelbild Ruine Schönrain
Bekannt ist, dass auf dem Bergrücken über dem Main zwischen Lohr und Gemünden ein Kloster der Hirsauer Benediktiner stand, bevor Graf Philipp III. von Rieneck nach 1525 hier ein Schloss errichtete. Von beiden Anlagen kennen wir nur die Ruinen. Wahrscheinlich war der Platz schon lange vor dem 11. Jahrhundert besiedelt.
Foto: Robert Gayk
Seiten 3 bis 11: Dr. Theodor Ruf, Aschaffenburg
Schönrain am Main - eine Spurensuche Warum gründete im 11. Jahrhundert ein Graf aus dem Geschlecht der Thüringer hier ein Kloster? War der Platz schon in früherer Zeit befestigt? Antworten werden gesucht.
Anmerkungen

Seite 12 und 13: Peter Schweickard, Aschaffenburg
Hoffmann von Fallersleben über den Main Vor dem Deutschen Bruderkrieg von 1866 bestand die Gefahr, dass der Main zur Grenze durch Deutschland werden sollte.

Seite 14 und 15: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Die Steinbacher Sandgrube Nach Aufgabe der kommerziellen Nutzung entstand ein "Landschaftswunder", in dem viele Arten leben, die auf der Roten Liste stehen.

Seite 16: Torsten Ruf, Lohr
Der Südliche Blaupfeil Das ist eine für den Spessart neu entdeckte Libellenart.

Seite 17 bis 21: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Die Großauheimer Schifflache In einem Altarm des Mains entstand eine Dschungellandschaft, ähnlich den amerikanischen Everglades.

Seite 22 und 23: Dr. Werner Trost, Wörth
Die Mainhölle Woher kommt der Name für eine der besten Weinlagen gegenüber von Bürgstadt?

Seite 24: Edwin Lang
Ein Bildchen von J. J. K. Bechtold Ein Pfarrer schenkt seinem Kollegen in Kleinostheim ein Andachtsbild.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Siegfried Lang, Aschaffenburg, startet seinen Rundweg am Klotzenhof und berührt die "Heuneschüsseln" und das Kloster Engelberg.
Archiv Heft September 2008
Titelbild In Wörth am Main ist seit dem 13. Jahrhundert ein Galgen belegt, als dem Ort mit den Stadtrechten auch die Halsgerichtsbarkeit verliehen wurde. Die verlor sie im 16. Jahrhundert unter Mainzer Verwaltung an Klingenberg. Der 1754 unter der Leitung des Miltenberger Baumeisters Johann Martin Schmidt oberhalb von Wörth erneut aufgerichtete Galgen sollte nur zur Abschreckung potenzieller Straftäter dienen. Die beiden Sandsteinsäulen sind sieben Meter hoch. Das nicht mehr vorhandene Querholz für den Galgenstrick war 4,70 Meter lang.
Foto: Klaus Eymann.
Seiten 3 bis 13: Dr. Monika Schmittner, Goldbach
Geächtete Lebenswelten: Die Aschaffenburger Scharfrichter und Abdecker Die Männer, die mit dem Richtschwert ihren Lebensunterhalt verdienten, lebten am Rand der bürgerlichen Gesellschaft. Ihr Stand galt als "unehrlich", keiner durfte mit ihnen Umgang pflegen.
Seite 14 bis 16: Dr. Hans Schönmann, Lohr
Niederwaldwirtschaft im Landkreis Main Spessart Aus ihren kleinen Privatwäldern versorgten die Bauern sich mit Brennholz. Unter dem skurrilen Stockausschlag entfaltet sich eine Vielfalt schöner Blumen.

Seite 17 bis 22: Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Gotik, Nachgotik Neugotik Die Wandlungen eines Baustils über fünf Jahrhunderte, dargestellt an der Kirche St. Peter und Paul in Erlenbach am Main.

Seite 23 und 24: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Die Eidechsen am Aschaffenburger Pompejanum Mauereidechsen huschen über die Felsen über dem Main, ruhen sich aus an der warmen Fassade, ganz wie im sonnigen Süden.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Peter Riffenach erklärt die Doppelschleife des reizvollen Wein-Tauber-Wanderwegs zwischen Wertheim und Bronnbach.
Archiv Heft Oktober 2008
Titelbild Schweiß, Staub und Lärm
Mitte des 19. Jahrhunderts hielt die Technik Einzug in die Landwirtschaft. Lokomobil und Dreschmaschine kamen auf die abgeernteten Felder. Dennoch war das Dreschen Schwerarbeit. Männer beförderten mit der Gabel die Garben auf die Dreschmaschine, Frauen und Kinder bedienten den Einlauf. Die Körner fielen in Säcke, während die Spreu seitlich ausgeblasen wurde. Über eine Transmission trieb das Lokomobil die Dreschmaschine an (links das Schwungrad). Das Wasser für die Dampfmaschine lieferte das Wasserfass (rechts). Das Bild wurde 1935 bei Goldbach aufgenommen.
Foto: Hermann Eymann.
Seiten 3 bis 7: Thomas Hofmann, Bürgstadt
Dreschen mit der Maschine in Bürgstadt In der Mitte des 19. Jahrhunderts löste die Dreschmaschine eine uralte Handarbeit auf dem Bauernhof ab: Das Dreschen mit dem Flegel.
Seite 8 bis 11: Rudolf Malkmus, Wiesthal
Insektenlöwen und Goldaugen im Spessart Unscheinbare Nützlinge bevölkern unsere Wälder und Gärten. Doch wer kennt schon Blattlaus- oder Ameisenlöwen oder das Goldauge?

Seite 12 bis 18: Veronika Fries, Hösbach
Ein Dorf gräbt aus Großen Einsatz brachten die Rottenberger, als es darum ging, die Reste der Burg auf dem Gräfenberg durch einen Archäologen zu untersuchen.

Seite 19: Walter Malkmus, Partenstein
Erinnerungen an den Sommer Flora und Fauna aus der Nähe betrachtet.

Seite 20 und 21: Redaktion
275 Jahre Hohe Wart Ein beliebtes Ausflugsziel ist seit langem Zankapfel zwischen der Stadt Aschaffenurg und Gemeinden des Landkreises Miltenberg.

Seite 22 und 23: Spessarttag 2008
Auch im Oktober bietet der diesjährige Spessarttag interessante Wanderungen und Veranstaltungen.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Günter Steinbacher zeigt einen reizvollen Weg von Mainflingen nach Seligenstadt am Main entlang und durch den Wald zurück.

Archiv Heft November 2008
Titelbild Es waren Angehörige der SS
und der SA aus Aschaffenburg, die am 9. November 1938 die Synagoge in Brand steckten und anschließend über ihre jüdischen Mitbewohner herfielen. Die Feuerwehr hatte zunächst kein Wasser zum Löschen und musste sich dann auf den Schutz der Nachbarhäuser beschränken. Über den Synagogenbrand wurde in der von der NSDAP 1933 übernommenen "Aschaffenburger Zeitung" nicht berichtet.
Foto: Hermann Eymann.
Seiten 3 bis 17: Lisa Groh-Trautmann,
Studentin der Sozialwissenschaften 700 Jahre jüdisches Leben in Aschaffenburg Dieses Thema hat die Autorin in ihrer Facharbeit im Leistungskurs zur Abiturprüfung am Karl-Theodor-von-Dalberg- Gymnasium in Aschaffenburg behandelt, wobei sie den Schwerpunkt auf die Zeit des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung gelegt hat.
Seite 18 bis 24: Rita Karpf, Aschaffenburg
Eine schlimme Nacht - der 21. November 1944 Ein Augenzeugenbericht über die Erlebnisse im Luftschutzkeller, die letzten Kriegstage in Aschaffenburg und über das unfreiwillige Landleben im damaligen Bauerndorf Neudorf/Mespelbrunn.

Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Der Wandervorschlag
Gerhard Rienecker, Obernau,
hat den Main nach Osten überschritten und beschreibt eine Wanderung von Karlstadt nach Wernfeld, die der Markierung "Karolingerweg" folgt und vier Naturschutz- gebiete berührt.