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Archiv Heft Januar 2010
Titelbild Vor hundert Jahren erschloss die Eisenbahn das Elsavatal bis nach Heimbuchenthal. Die Strecke florierte bis in die 1970er Jahre. Dann löste das Auto den starren Schienenverkehr ab. Die Lokomotive 64039 wartet in Heimbuchenthal neben dem Lokschuppen auf ihren Einsatz. Mit dem Rückgang des Personenverkehrs auf der Elsavatalbahn arbeitslos geworden, wurde sie im Jahr 1968 ausgemustert.
Aufnahme: Wolfgang Voigt im Dezember 1967
Seiten 3 bis 7: Jens Freese, Frankfurt am Main
Hundert Jahre Elsavatalbahn Endstation Heimbuchenthal!
Von 1910 bis 1968 beförderte die Bahn auf dieser Nebenstrecke Menschen, Güter und Post ins Maintal.
Seiten 8 bis 18: Dr. Theodor Ruf, Aschaffenburg
König Ludwig I. und seine Aschaffenburgerinnen
Auch in Aschaffenburg umgab sich der König gern mit schönen Frauen. Die Aschaffenburger Bürgerstochter Caroline Lizius schmückt noch heute die Galerie attraktiver Frauenbildnisse in München.
Seiten 19 bis 23: Peter Hepp und Klaus Sauerwein, Großostheim
Die Geheimprojekte des Fliegerhorstes Großostheim 1943 bis 1944
Eine Strahlenkanone sollte feindliche Flugzeuge und Panzer außer Gefecht setzen.
Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Wandervorschlag
Siegfried Lang hat den Wein-Tauber-Wanderweg von Wertheim zum Kloster Bronnbach wieder entdeckt mit einem Rundweg entlang der Tauber bzw. über die Höhe.
Inhalt Heft Februar 2010
Titelbild Röllbach im Kreis Miltenberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die »Gemeinde-ordnung« von 1559 erzählt von der Abgrenzung der Rechtskreise von Herrschaft und Leibeigenen, vom Innenleben der Dorf- gemeinde und von den Vorkehrungen im Kriegsfall.
Foto: Dr. Werner Trost
Seiten 3 bis 13 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Das Röllbacher Weistum von 1559
Am Martinstag wurde in Röllbach Gericht gehalten. Dabei wurde das Weistum verlesen, die Lehensverhältnisse dargelegt, die Gemeinderechnung genehmigt, Streit unter den Bürgern beigelegt.
Seiten 14 bis 16 : Leonhard Tomczyk, Lohr
Der Maler Bert Mallad (1913–1995)
Der Maler aus Klingenberg war in München bekannter als in seiner Heimat, der er sein Leben lang verbunden blieb.
Seiten 17 bis 19 : Dr. Werner Trost
Der heilige Valentin
Er ist zuständig für Blumen und für die Fallsucht. Am 14. Februar bringt er zahlreiche Liebesbotschaften auf den Weg. Manche Kirche im Spessart ist ihm geweiht.
Seiten 20 bis 24: Henning Lauterbach
Das Biotop am Langen See bei Großwelzheim
Immer wieder verlandete der ehemalige Mainarm; die legendären blauen Frösche sind ausgestorben. Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr Abhilfe geschaffen.
Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Michael Stange stellt einen Rundweg vor von Bad Orb ins Hirschbachtal mit Abstecher nach Biebergemünd und Kassel über die Kapelle Graue Ruh.
Inhalt Heft März 2010
Titelbild Die junge Stadt Erlenbach am Main ist stolz auf ihre als Marktrechte angesprochenen alten Freiheitsprivi-legien, die Kaiser Friedrich I. Barbarossa verliehen haben soll. 2008 erinnerte man mit zahlreichen Veranstaltungen an dieses angeblich 1183, vor 825 Jahren, erfolgte Ereignis. Man bezog sich auf die für gut fundiert gehaltenen Angaben in der Stadtchronik. Die Autoren dieses Heftes legen dar, dass und warum das Datum nicht stimmen kann. Wie so häufig ist die Angelegenheit sehr kompliziert und ganz anders, als bisher angenommen.
Foto: Wolfgang Hartmann
Seiten 3 bis 18 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Vergessene Stadtrechte von Erlenbach am Main
Einer Urkunde von 1236 verdankt Erlenbach am Main seine Ersterwähnung. Nicht verbürgt ist die Verleihung des Stadtrechts durch Kaiser Friedrich I. im Jahr 1183.
Seiten 19 bis 22 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Kaiser Barbarossa und Erlenbach – Sage und Geschichte
Der Autor weist nach, dass manche Sage im 19. Jahrhundert erfunden wurde und von mehreren Orten beansprucht wird: Die braven Bürger, die dem Kaiser aus der Bedrängnis halfen, kennt man auch im Freigericht.
Seiten 23 bis 25 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Der Springfrosch – häufiger als vermutet
Auffallend lange Hinterbeine geben dem Springfrosch den Namen. Vor allem im Raum Lohr ist die Amphibienart im Spessart noch zu finden.
Seiten 26 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Theo Langs Rundweg um das Naturschutzgebiet Beilstein im Nordspessart führt u. a. zur Jossaquelle, zum Basaltkegel des Beilstein und zum Madstein.
Inhalt Heft April 2010
Titelbild Versteckt in den engen Tälern und Wälder haben sich im Spessart noch einige Moore erhalten. Im moorigen Talschluss des Kasselbachs zwischen Bad Orb und Bieber hat der Fieberklee einen ganzen Teich erobert. Früher war Tee aus den Blättern des Enziangewächses wegen seiner fiebersenkenden Wirkung geschätzt.
Foto: Rudolf Malkmus
Seiten 3 bis 14 : Rudolf Malkmus
Moore im Spessart
Vielleicht das Wiesbüttmoor mag einigen wenigen Heimatkennern zu diesem Thema einfallen. Wer aber weiß, dass sich am Fuß des Geiersberges im Hochspessart oder hinter dem Heigenbrückener Schwimmbad noch Moore erhalten haben?
Seiten 15 bis 25 : Bernd Hein, Fürstenfeldbruck
»Seit Anfang des Krieges im Felde«
Ein Militärpass und andere Dokumente im Familienarchiv verdeutlichen die Katastrophe Erster Weltkrieg (1914–1918).
Seiten 27 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Gerhard Rienecker führt zu schönen Aussichtspunkten oberhalb von Großostheim über Marien- und Wendelinus-kapelle, vorbei an Weinbergen und Pferdekoppeln.
Inhalt Heft Mai 2010
Titelbild Unterhalb des 1848 von König Ludwig I. erbauten Pompejanums liegen zwei Weinberge: Auf dem städtischen gedeiht ein Müller-Thurgau, den der Oberbürgermeister zu besonderen Anlässen ausschenken lässt. Der andere ist im Besitz der bayerischen Verwaltung für Schlösser Gärten und Seen und wird seit 2001 an den Aschaffenburger Gastronom Peter Schweickard verpachtet. Das Titelbild zeigt die Lese des Aschaffenburger Pompejaner Rieslings, der nur in den Schlossweinstuben zu kaufen ist.
Foto: Peter Rogowsky
Seiten 3 bis 15 : Dr. Monika Schmittner, Goldbach
Exklusive Tröpfchen: Badberger, Godelsberger, Pompejaner – Renaissance der Rebkultur in Aschaffenburg
Bis ins 19. Jahrhundert blühte der Weinbau in Aschaffenburg. Heute reifen noch an einigen ausgewählten Standorten gute Weiß- und Rotweine.
Seiten 17 bis 20 : Bruno Schneider, Gemünden
Zwei Fronhofer Schlösschen im Sinntal
Den Namen der adeligen Familie Fronhofen trägt ein Schlösschen, das Werner II. von Thüngen 1607 in Burgsinn errichten ließ und eines in Aura, das im frühen 15. Jahrhundert Karl von Thüngen gehörte.
Seiten 21 bis 23 : Werner Trost, Wörth
Ortsnamen als Geschichtsquellen
In einem jetzt erschienenen Buch finden sich gute Hinweise für die Erforschung der Heimatgeschichte.
Seiten 24 bis 25 : Rudolf Malkmus
Der Teichmolch – Lurch des Jahres 2010
Seiten 27 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Kapellen und schöne Aussichten liegen bei einer Rundwanderung von Rottenberg über Schimborn, Daxberg und Breunsberg nahe beieinander.
Inhalt Heft Juni 2010
Titelbild Das Naturreservat Eichhall liegt in der Nähe des Geierskopfs im Rohrbrunner Forst. Mehrere hundert Jahre alte Eichen mit reichlichem Totholz bergen eine noch nicht völlig erforschte Tierwelt. Höhlen in den Kronen bewohnt der Eremit, ein streng geschützter Käfer von urtümlichem Aussehen.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 5 : Walter Malkmus, Partenstein
Der Eremit – ein Urwaldkäfer von europäischem Rang
Unseren Vorfahren war er noch unbekannt. Der Eremit lebt verborgen im Totholz naturbelassener Laubbäume. Im Eichhall findet man ihn immer wieder.
Seiten 6 bis 11 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Das Alte Schloss bei Kleinwallstadt
Auch nach den archäologischen Grabungen vor Ort gibt es noch Fragen zur Identität des mittelalterlichen Burgstalls.
Seiten 12 bis 16 : Henning Lauterbach, Aschaffenburg
»Die Wahrheit über Hänsel und Gretel«
Vor mehr als 40 Jahren war ein Buch über das Märchen ein Renner. Die meisten Leser damals nahmen die »wissenschaftlich« belegte Geschichte für bare Münze.
Seite 17 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Wenn es Frösche regnet
Ein Naturphänomen im Frühsommer.
Seiten 19 bis 21 : Bernd Hilla, Großostheim
Ringheim vor 60 Jahren
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs entstanden auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Notunterkünfte für Heimatvertriebene. Heute ist Ringheim ein stattlicher Ortsteil Großostheims.
Seite 22 und 23 : Karl-Hein Neeb †, Obernburg
Ein Fachwerkhaus in der Römerstraße
Ein stattliches Bauwerk mit unklaren Verhältnissen im Fundament.
Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Vom Kreuzsteintor, östlich von Krausenbach, über Kreuztor, Dianalust zum Hasenstabkreuz und über die Wolfsbuche zurück.
Inhalt Heft Juli 2010
Titelbild Bei einem Sturm am 1. August 1958 stürzte der Turm der 1899 geweihten Großheubacher Kirche auf das Dach des Mittelschiffs. Der damalige Pfarrer nutzte den Wiederaufbau zu einer gründlichen Umgestaltung der im neugotischen Stil erbauten Kirche St. Peter. Die neugotischen Bildwerke wurden entfernt oder übertüncht, auch die von Thomas Buscher. Seit einigen Jahren erstrahlt das Innere wieder in den ursprünglichen Farben.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 7 : Ehrentraut Bohnengel, Großheubach
Thomas Buschers Bildwerke in Großheubach
Die Kanzel, ein Altar und der Kreuzweg sind von der Hand Thomas Buschers. Auch Werke anderer Künstler des 19. Jahrhunderts sind im Inneren von St. Peter zu bewundern.
Seiten 8 bis 12 : Charlotte Baumann-Hendriks, Miltenberg/Berlin
Stationen eines Stationenweges
Die Geschichte des Kreuzwegs in der Stadtpfarrkirche St. Jakobus maior in Miltenberg
Seiten 13 bis 19 : Dr. Leo Hefner, Obernburg
Drei Nymphen, drei Matronen, drei Marien
Ein verwittertes Steinrelief an der Kirche in Rüdenau gibt noch immer Rätsel auf. Die Ottilienquelle dort verehrten schon die Römer.
Seiten 21 bis 25 : Dr. Gerritt Himmelsbach, Aschaffenburg
Siedlung und Verkehr am Nassen Limes vor und nach der Römerzeit
Seit 7000 Jahren greift der Mensch gestaltend in die Spessartlandschaft ein. Unser Wegenetz weist tief in die Vergangenheit.
Seiten 26 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Michael Stange erschließt einen Rundweg im nördlichen Spessart von Bad Soden-Saalmünster aus durch ein hessisches Naturwaldreservat und das Klingbachtal.
Inhalt Heft August 2010
Titelbild Heute noch ziehen Wanderschäfer über die Sackenbacher Wiese bei Lohr und helfen einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten zur Entfaltung.
Foto: Christian Salomon
Seiten 3 bis 10 : Christian Salomon, Lohr
Die Sackenbacher Wiese –
ein ökologisches Kleinod unserer Kulturlandschaft

Dieses Biotop bei Lohr bietet vielfältigen Lebensraum, obwohl der Bestand an Grünland im Spessart stetig abnimmt.
Seiten 11 bis 17 : Georg Veh, Dorfprozelten
Der Altenbücher Kirchweg
Einen weiten Fußmarsch nahmen die Leute aus Altenbuch auf sich, wenn sie in Dorfprozelten die Kirche besuchten oder ihre Toten begruben.
Seiten 19 bis 27 : Dr. Monika Ebert, München
Von Christoph Ludwig Hoffmann zu Friedrich Dessauer – Bekannte Ärzte und Medizinforscher Aschaffenburgs
Darunter sind so bekannte Namen wie Alois Alzheimer, Karl Singer, Franz Kuhn oder Alfons Maria Jakob.
Anmerkungen
Seiten 28 und 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Theo Lang führt zu den Windrädern bei Groß-Umstadt, vorbei am alten Radheimer Wartturm, hin zu schönen Aussichten in den Spessart, den Odenwald und in den Bachgau.