Archiv Hefte 2012
Archiv Hefte 2011
Archiv Hefte 2010
Archiv Hefte 2009
Archiv Hefte 2008
Archiv Hefte 2007
Archiv Hefte 2006
Archiv Hefte 2005
Archiv Hefte 2004
Archiv Hefte 2001 bis 2003

Archiv Heft Januar 2010
Titelbild Vor hundert Jahren erschloss die Eisenbahn das Elsavatal bis nach Heimbuchenthal. Die Strecke florierte bis in die 1970er Jahre. Dann löste das Auto den starren Schienenverkehr ab. Die Lokomotive 64039 wartet in Heimbuchenthal neben dem Lokschuppen auf ihren Einsatz. Mit dem Rückgang des Personenverkehrs auf der Elsavatalbahn arbeitslos geworden, wurde sie im Jahr 1968 ausgemustert.
Aufnahme: Wolfgang Voigt im Dezember 1967
Seiten 3 bis 7: Jens Freese, Frankfurt am Main
Hundert Jahre Elsavatalbahn Endstation Heimbuchenthal!
Von 1910 bis 1968 beförderte die Bahn auf dieser Nebenstrecke Menschen, Güter und Post ins Maintal.
Seiten 8 bis 18: Dr. Theodor Ruf, Aschaffenburg
König Ludwig I. und seine Aschaffenburgerinnen
Auch in Aschaffenburg umgab sich der König gern mit schönen Frauen. Die Aschaffenburger Bürgerstochter Caroline Lizius schmückt noch heute die Galerie attraktiver Frauenbildnisse in München.
Seiten 19 bis 23: Peter Hepp und Klaus Sauerwein, Großostheim
Die Geheimprojekte des Fliegerhorstes Großostheim 1943 bis 1944
Eine Strahlenkanone sollte feindliche Flugzeuge und Panzer außer Gefecht setzen.
Seiten 24 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimatbezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung "Main-Echo".
Seite 31: Wandervorschlag
Siegfried Lang hat den Wein-Tauber-Wanderweg von Wertheim zum Kloster Bronnbach wieder entdeckt mit einem Rundweg entlang der Tauber bzw. über die Höhe.
Archiv Heft Februar 2010
Titelbild Röllbach im Kreis Miltenberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die »Gemeinde-ordnung« von 1559 erzählt von der Abgrenzung der Rechtskreise von Herrschaft und Leibeigenen, vom Innenleben der Dorf- gemeinde und von den Vorkehrungen im Kriegsfall.
Foto: Dr. Werner Trost
Seiten 3 bis 13 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Das Röllbacher Weistum von 1559
Am Martinstag wurde in Röllbach Gericht gehalten. Dabei wurde das Weistum verlesen, die Lehensverhältnisse dargelegt, die Gemeinderechnung genehmigt, Streit unter den Bürgern beigelegt.
Seiten 14 bis 16 : Leonhard Tomczyk, Lohr
Der Maler Bert Mallad (1913–1995)
Der Maler aus Klingenberg war in München bekannter als in seiner Heimat, der er sein Leben lang verbunden blieb.
Seiten 17 bis 19 : Dr. Werner Trost
Der heilige Valentin
Er ist zuständig für Blumen und für die Fallsucht. Am 14. Februar bringt er zahlreiche Liebesbotschaften auf den Weg. Manche Kirche im Spessart ist ihm geweiht.
Seiten 20 bis 24: Henning Lauterbach
Das Biotop am Langen See bei Großwelzheim
Immer wieder verlandete der ehemalige Mainarm; die legendären blauen Frösche sind ausgestorben. Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr Abhilfe geschaffen.
Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Michael Stange stellt einen Rundweg vor von Bad Orb ins Hirschbachtal mit Abstecher nach Biebergemünd und Kassel über die Kapelle Graue Ruh.
Archiv Heft März 2010
Titelbild Die junge Stadt Erlenbach am Main ist stolz auf ihre als Marktrechte angesprochenen alten Freiheitsprivi-legien, die Kaiser Friedrich I. Barbarossa verliehen haben soll. 2008 erinnerte man mit zahlreichen Veranstaltungen an dieses angeblich 1183, vor 825 Jahren, erfolgte Ereignis. Man bezog sich auf die für gut fundiert gehaltenen Angaben in der Stadtchronik. Die Autoren dieses Heftes legen dar, dass und warum das Datum nicht stimmen kann. Wie so häufig ist die Angelegenheit sehr kompliziert und ganz anders, als bisher angenommen.
Foto: Wolfgang Hartmann
Seiten 3 bis 18 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Vergessene Stadtrechte von Erlenbach am Main
Einer Urkunde von 1236 verdankt Erlenbach am Main seine Ersterwähnung. Nicht verbürgt ist die Verleihung des Stadtrechts durch Kaiser Friedrich I. im Jahr 1183.
Seiten 19 bis 22 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Kaiser Barbarossa und Erlenbach – Sage und Geschichte
Der Autor weist nach, dass manche Sage im 19. Jahrhundert erfunden wurde und von mehreren Orten beansprucht wird: Die braven Bürger, die dem Kaiser aus der Bedrängnis halfen, kennt man auch im Freigericht.
Seiten 23 bis 25 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Der Springfrosch – häufiger als vermutet
Auffallend lange Hinterbeine geben dem Springfrosch den Namen. Vor allem im Raum Lohr ist die Amphibienart im Spessart noch zu finden.
Seiten 26 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Theo Langs Rundweg um das Naturschutzgebiet Beilstein im Nordspessart führt u. a. zur Jossaquelle, zum Basaltkegel des Beilstein und zum Madstein.
Archiv Heft April 2010
Titelbild Versteckt in den engen Tälern und Wälder haben sich im Spessart noch einige Moore erhalten. Im moorigen Talschluss des Kasselbachs zwischen Bad Orb und Bieber hat der Fieberklee einen ganzen Teich erobert. Früher war Tee aus den Blättern des Enziangewächses wegen seiner fiebersenkenden Wirkung geschätzt.
Foto: Rudolf Malkmus
Seiten 3 bis 14 : Rudolf Malkmus
Moore im Spessart
Vielleicht das Wiesbüttmoor mag einigen wenigen Heimatkennern zu diesem Thema einfallen. Wer aber weiß, dass sich am Fuß des Geiersberges im Hochspessart oder hinter dem Heigenbrückener Schwimmbad noch Moore erhalten haben?
Seiten 15 bis 25 : Bernd Hein, Fürstenfeldbruck
»Seit Anfang des Krieges im Felde«
Ein Militärpass und andere Dokumente im Familienarchiv verdeutlichen die Katastrophe Erster Weltkrieg (1914–1918).
Seiten 27 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Gerhard Rienecker führt zu schönen Aussichtspunkten oberhalb von Großostheim über Marien- und Wendelinus-kapelle, vorbei an Weinbergen und Pferdekoppeln.
Archiv Heft Mai 2010
Titelbild Unterhalb des 1848 von König Ludwig I. erbauten Pompejanums liegen zwei Weinberge: Auf dem städtischen gedeiht ein Müller-Thurgau, den der Oberbürgermeister zu besonderen Anlässen ausschenken lässt. Der andere ist im Besitz der bayerischen Verwaltung für Schlösser Gärten und Seen und wird seit 2001 an den Aschaffenburger Gastronom Peter Schweickard verpachtet. Das Titelbild zeigt die Lese des Aschaffenburger Pompejaner Rieslings, der nur in den Schlossweinstuben zu kaufen ist.
Foto: Peter Rogowsky
Seiten 3 bis 15 : Dr. Monika Schmittner, Goldbach
Exklusive Tröpfchen: Badberger, Godelsberger, Pompejaner – Renaissance der Rebkultur in Aschaffenburg
Bis ins 19. Jahrhundert blühte der Weinbau in Aschaffenburg. Heute reifen noch an einigen ausgewählten Standorten gute Weiß- und Rotweine.
Seiten 17 bis 20 : Bruno Schneider, Gemünden
Zwei Fronhofer Schlösschen im Sinntal
Den Namen der adeligen Familie Fronhofen trägt ein Schlösschen, das Werner II. von Thüngen 1607 in Burgsinn errichten ließ und eines in Aura, das im frühen 15. Jahrhundert Karl von Thüngen gehörte.
Seiten 21 bis 23 : Werner Trost, Wörth
Ortsnamen als Geschichtsquellen
In einem jetzt erschienenen Buch finden sich gute Hinweise für die Erforschung der Heimatgeschichte.
Seiten 24 bis 25 : Rudolf Malkmus
Der Teichmolch – Lurch des Jahres 2010
Seiten 27 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Kapellen und schöne Aussichten liegen bei einer Rundwanderung von Rottenberg über Schimborn, Daxberg und Breunsberg nahe beieinander.
Archiv Heft Juni 2010
Titelbild Das Naturreservat Eichhall liegt in der Nähe des Geierskopfs im Rohrbrunner Forst. Mehrere hundert Jahre alte Eichen mit reichlichem Totholz bergen eine noch nicht völlig erforschte Tierwelt. Höhlen in den Kronen bewohnt der Eremit, ein streng geschützter Käfer von urtümlichem Aussehen.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 5 : Walter Malkmus, Partenstein
Der Eremit – ein Urwaldkäfer von europäischem Rang
Unseren Vorfahren war er noch unbekannt. Der Eremit lebt verborgen im Totholz naturbelassener Laubbäume. Im Eichhall findet man ihn immer wieder.
Seiten 6 bis 11 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Das Alte Schloss bei Kleinwallstadt
Auch nach den archäologischen Grabungen vor Ort gibt es noch Fragen zur Identität des mittelalterlichen Burgstalls.
Seiten 12 bis 16 : Henning Lauterbach, Aschaffenburg
»Die Wahrheit über Hänsel und Gretel«
Vor mehr als 40 Jahren war ein Buch über das Märchen ein Renner. Die meisten Leser damals nahmen die »wissenschaftlich« belegte Geschichte für bare Münze.
Seite 17 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Wenn es Frösche regnet
Ein Naturphänomen im Frühsommer.
Seiten 19 bis 21 : Bernd Hilla, Großostheim
Ringheim vor 60 Jahren
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs entstanden auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Notunterkünfte für Heimatvertriebene. Heute ist Ringheim ein stattlicher Ortsteil Großostheims.
Seite 22 und 23 : Karl-Hein Neeb †, Obernburg
Ein Fachwerkhaus in der Römerstraße
Ein stattliches Bauwerk mit unklaren Verhältnissen im Fundament.
Seiten 25 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Vom Kreuzsteintor, östlich von Krausenbach, über Kreuztor, Dianalust zum Hasenstabkreuz und über die Wolfsbuche zurück.
Archiv Heft Juli 2010
Titelbild Bei einem Sturm am 1. August 1958 stürzte der Turm der 1899 geweihten Großheubacher Kirche auf das Dach des Mittelschiffs. Der damalige Pfarrer nutzte den Wiederaufbau zu einer gründlichen Umgestaltung der im neugotischen Stil erbauten Kirche St. Peter. Die neugotischen Bildwerke wurden entfernt oder übertüncht, auch die von Thomas Buscher. Seit einigen Jahren erstrahlt das Innere wieder in den ursprünglichen Farben.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 7 : Ehrentraut Bohnengel, Großheubach
Thomas Buschers Bildwerke in Großheubach
Die Kanzel, ein Altar und der Kreuzweg sind von der Hand Thomas Buschers. Auch Werke anderer Künstler des 19. Jahrhunderts sind im Inneren von St. Peter zu bewundern.
Seiten 8 bis 12 : Charlotte Baumann-Hendriks, Miltenberg/Berlin
Stationen eines Stationenweges
Die Geschichte des Kreuzwegs in der Stadtpfarrkirche St. Jakobus maior in Miltenberg
Seiten 13 bis 19 : Dr. Leo Hefner, Obernburg
Drei Nymphen, drei Matronen, drei Marien
Ein verwittertes Steinrelief an der Kirche in Rüdenau gibt noch immer Rätsel auf. Die Ottilienquelle dort verehrten schon die Römer.
Seiten 21 bis 25 : Dr. Gerritt Himmelsbach, Aschaffenburg
Siedlung und Verkehr am Nassen Limes vor und nach der Römerzeit
Seit 7000 Jahren greift der Mensch gestaltend in die Spessartlandschaft ein. Unser Wegenetz weist tief in die Vergangenheit.
Seiten 26 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Michael Stange erschließt einen Rundweg im nördlichen Spessart von Bad Soden-Saalmünster aus durch ein hessisches Naturwaldreservat und das Klingbachtal.
Archiv Heft August 2010
Titelbild Heute noch ziehen Wanderschäfer über die Sackenbacher Wiese bei Lohr und helfen einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten zur Entfaltung.
Foto: Christian Salomon
Seiten 3 bis 10 : Christian Salomon, Lohr
Die Sackenbacher Wiese –
ein ökologisches Kleinod unserer Kulturlandschaft

Dieses Biotop bei Lohr bietet vielfältigen Lebensraum, obwohl der Bestand an Grünland im Spessart stetig abnimmt.
Seiten 11 bis 17 : Georg Veh, Dorfprozelten
Der Altenbücher Kirchweg
Einen weiten Fußmarsch nahmen die Leute aus Altenbuch auf sich, wenn sie in Dorfprozelten die Kirche besuchten oder ihre Toten begruben.
Seiten 19 bis 27 : Dr. Monika Ebert, München
Von Christoph Ludwig Hoffmann zu Friedrich Dessauer – Bekannte Ärzte und Medizinforscher Aschaffenburgs
Darunter sind so bekannte Namen wie Alois Alzheimer, Karl Singer, Franz Kuhn oder Alfons Maria Jakob.
Anmerkungen
Seiten 28 und 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Theo Lang führt zu den Windrädern bei Groß-Umstadt, vorbei am alten Radheimer Wartturm, hin zu schönen Aussichten in den Spessart, den Odenwald und in den Bachgau.
Archiv Heft September 2010
Titelbild Ein Fußmarsch von gut zwei Stunden führt von Amorbach nach Watterbach im nördlichen Odenwald. Schon die Mönche des Benediktinerklosters werden ihn gekannt haben. Im 19. Jahrhundert wurde im Pfarrhaus der kleinen Dorfkirche ein kunsthistorisches Kleinod entdeckt, das heute im Bayerischen Nationalmuseum gehütet wird: der Watterbacher Tragaltar.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 8 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Kaiser Heinrich II. und der Watterbacher Altar
Was macht die kunsthistorische Bedeutung dieses mittelalterlichen Tragaltars aus? Er muss in höchstem Auftrag gefertigt worden und im Besitz des Klosters Amorbach gewesen sein.
Seiten 9 bis 11 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Sankt Mauritius, ein Heiliger mit Migrationshintergrund
Warum er im nördlichen Odenwald vom frühen Mittelalter an verehrt wurde.
Seite 12 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Die Krebsschere –
eine seltene Pflanze im Hochspessart.
Seiten 13 bis 19 : Lukas Kolb, Aschaffenburg-Obernau
Das Kaufhaus Löwenthal – Neue Sachlichkeit in Aschaffenburg
Von 1930 bis 1945 stand in der Herstallstraße ein Beispiel richtungweisender Architektur.
Seiten 20 bis 24 : Dr. Leonhard Tomczyk,
Lohr am Main

Der Maler Bruno Supernok
Der junge Maler aus Schlesien entfaltete nach dem 2. Weltkrieg in Aschaffenburg sein Talent.
Seiten 24 und 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Durch das Jagdrevier der Mainzer Kurfürsten von Rothenbuch über die Lichtenau und übers Niklaskreuz zurück: Ein Sommerweg durch schattigen Wald.
Archiv Heft Oktober 2010
Titelbild Die Kiefer ist kein typischer Spessartbaum. Sie kam am Ende des 18. Jahrhunderts in den Spessart. Eine der Nutzungsformen war die Gewinnung von Harz. Daraus wurden zahlreiche Produkte gewonnen wie Wagenschmiere, Pech als Klebstoff, Kolophonium u. a. Dr. Walter Mergner, Leiter des Forstamts Heigenbrücken war neugierig und hat zusammen mit seinem Mitarbeiter Thomas Fikar eine Kiefer in seinem Revier angeschnitten. Nur wenige Tropfen flossen in der ersten Woche in den Auffangbehälter.
Foto: Klaus Eymann
Seiten 3 bis 9 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Als noch die Kiefern bluteten –
Harzer und Schmierbrenner im SpessartHarz war bis in das 20. Jahr-hundert hinein ein wichtiger Rohstoff. Auch für Spessart-bewohner war dessen Gewinnung eine Verdienstquelle.
Seiten 10 bis 12 : Torsten Ruf, Lohr
Die Tagfalter der Franziskushöhe
Ein etwa 1,5 ha großer Magerrasen in Südhanglage bei Lohr bringt einen großen Reichtum seltener Falter hervor.
Seiten 13 bis 18 : Dr. Leonhard Tomczyk, Lohr
Der Maler Friedrich Franz Schiffner
Vor 100 Jahren wurde der nach dem 2. Weltkrieg in Großostheim ansässige Künstler geboren.
Seiten 19 bis 23 : Helmut Winter, Karlstein
Zwei Kunstwerke in der Pfarrkirche Großwelzheim
Peter Dell d. Ä. aus Landshut ist wohl der Schnitzer der spätgotischen Madonna; die zeitgenössische Bonifatius-Skulptur sorgt für Gesprächsstoff.
Seiten 24 bis 28 : Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31 : Wandervorschlag
Rudi Lippert verbindet die Ausblicke eines Rundwegs über die Höhen um Rottenberg mit dem Erleben historischer Plätze wie die Burg-ruinen Gräfenberg und Klosterberg, oder das traditionsreiche Rottenberger Kalkwerk.
Archiv Heft November 2010
Titelbild Etwa um 1900 kam die Zigarrenindustrie in den Kahlgrund, wie aus einem Bericht der »Aschaffenburger Zeitung« vom März 1938 zu entnehmen ist. Mehr als 2500 Tabakarbeiterinnen und Arbeiter fertigten meist in Akkordarbeit Zigarren und Stumpen für namhafte Firmen. Auf dem Titelbild wird eine Zigarre mit dem Deckblatt umwickelt. »Bappdippe«, Tülle, Messer und Schere sind Werkzeuge der Zigarrenmacherin.
Foto: Hermann Eymann
Seiten 3 bis 7 : Dr. Monika Schmittner, Goldbach
»… der Duwak ist mein Leben«
Der Anbau von Tabak war vor allem im südlichen Mainviereck bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Erwerbsquelle.
Seiten 7 bis 11 : Dr. Monika Schmittner
Auf eine letzte Zigarette
Streifzug durch die Kulturgeschichte des Rauchens.
Seiten 12 bis 18 : Dr. Monika Schmittner
Rauchzeichen aus dem Kahlgrund
Von Hanau aus kam die Zigarrenmacherei im 19. Jahrhundert in den Kahlgrund.
Seite 19 : Klaus Eymann, Aschaffenburg
Zwei Zigarrenmacher in Glattbach
Seiten 20 bis 23 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Naturschutzgebiet Spessartwiesen
Wie der amtliche Naturschutz das flächengrößte Naturschutzgebiet des Spessarts vernachlässigt.
Seiten 24 bis 29 : Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31 : Wandervorschlag
Gerhard Rienecker erschließt den Teufelsgrund. Er startet in Michelbach und beendet die 13 Kilometer lange Wanderung in Niedersteinbach. Start und Ziel sind mit der Kahlgrundbahn zu erreichen.
Archiv Heft Dezember 2010
Titelbild »Zwei sitzende Frauen« benannte der in Aschaffenburg geborene und in Büdingen-Düdels--heim lebende Bildhauer Bernhard Vogler 1999 diese Figurengruppe (Ausschnitt). Sie ist aus Eichenholz geschnitzt, bemalt und 27 Zentimeter hoch.
Foto: Harald Schreiber
Seiten 3 bis 14 : Klaus Eymann, Aschaffenburg
Zum 80. Geburtstag Bernhard Voglers
Ein Rückblick auf das Schaffen Bernhard Voglers im Aschaffenburger Schlossmuseum mit über 100 Werken.
Seiten 15 und 16 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Ein mittelalterlicher Adelssitzin Laudenbach am Main
Eine bisher unbekannte Urkunde von 1481 verweist auf die Geschichte vor dem Bau des heutigen Schlosses.
Seiten 17 bis 20 : Alois Reiß, Laudenbach
Die Laudenbacher Kirche St. Stephanus
Was von dem 1760 von Johann Martin Schmidt erbauten Gotteshaus heute noch vorhanden ist.
Seite 21 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Pilze bilden Haareis Wenn bei Frost Gase aus alten Laubholzästen austreten, entstehen zauberhafte, zarte Gebilde.
Seiten 22 und 23 : Dr. Werner Trost, Wörth
Verheißung eines Neuanfangs
Der Menschensohn kommt als nacktes Kind in die Welt.
Seiten 24 bis 29 : Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31 : Wandervorschlag
Michael Stange erschließt über einen Rundweg von Lettgenbrunn aus die alten Spessartwege Birkenhainer Straße und Eselsweg (4 Stunden).