Inhalt Heft März 2010
Titelbild Die junge Stadt Erlenbach am Main ist stolz auf ihre als Marktrechte angesprochenen alten Freiheitsprivi-legien, die Kaiser Friedrich I. Barbarossa verliehen haben soll. 2008 erinnerte man mit zahlreichen Veranstaltungen an dieses angeblich 1183, vor 825 Jahren, erfolgte Ereignis. Man bezog sich auf die für gut fundiert gehaltenen Angaben in der Stadtchronik. Die Autoren dieses Heftes legen dar, dass und warum das Datum nicht stimmen kann. Wie so häufig ist die Angelegenheit sehr kompliziert und ganz anders, als bisher angenommen.
Foto: Wolfgang Hartmann
Seiten 3 bis 18 : Wolfgang Hartmann, Mömlingen
Vergessene Stadtrechte von Erlenbach am Main
Einer Urkunde von 1236 verdankt Erlenbach am Main seine Ersterwähnung. Nicht verbürgt ist die Verleihung des Stadtrechts durch Kaiser Friedrich I. im Jahr 1183.
Seiten 19 bis 22 : Dr. Werner Trost, Wörth am Main
Kaiser Barbarossa und Erlenbach – Sage und Geschichte
Der Autor weist nach, dass manche Sage im 19. Jahrhundert erfunden wurde und von mehreren Orten beansprucht wird: Die braven Bürger, die dem Kaiser aus der Bedrängnis halfen, kennt man auch im Freigericht.
Seiten 23 bis 25 : Rudolf Malkmus, Wiesthal
Der Springfrosch – häufiger als vermutet
Auffallend lange Hinterbeine geben dem Springfrosch den Namen. Vor allem im Raum Lohr ist die Amphibienart im Spessart noch zu finden.
Seiten 26 bis 29: Spessart-Nachrichten
zusammengestellt aus heimat-bezogenen Zeitungsberichten der Tageszeitung »Main-Echo«
Seite 31: Wandervorschlag
Theo Langs Rundweg um das Naturschutzgebiet Beilstein im Nordspessart führt u. a. zur Jossaquelle, zum Basaltkegel des Beilstein und zum Madstein.