Hafenlohrtal. Noch im 19. Jahrhundert war die Hafenlohr ein Flößbach. Scheitholz wurde so aus den Wäldern preiswert zum Mainufer befördert. Teiche, wie der bei Diana, waren dazu nötig, um die Fließmenge des Baches zu regulieren. Auch Sägewerke und Turbinen profitierten in wasserarmen Zeiten von diesen Wasservorräten. Heute sind die Teiche bei Diana eine Naturoase geworden, wo Gebirgsstelze, Plattbauchlibelle, Ringelnatter und Bergmolch einen naturnahen Lebensraum gefunden haben.7. 6. - Main-Echo.
| Diese Kurznachrichten aus der Kulturlandschaft Spessart sind den zehn Lokalausgaben des Main-Echo und seinen Heimatzeitungen entnommen. Den vollen Wortlaut finden Sie unter www.main-netz.de |
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Kreis Miltenberg. Hedi Eckert, frisch bestallte Kreisheimatpflegerin, sammelt und sichtet die historischen Trachten am Untermain. Sie stellte nach kurzer Zeit fest, dass es kaum eine allgemein verbreitete Tracht in dieser Region gab. Da Tracht auch Arbeitskleidung war, ist heute fast nichts mehr an Anschauungsmaterial vorhanden. Fast alles wurde nach Gebrauch weggeworfen. Glücklicherweise gibt es einige Überlieferungen. So schrieb der Stadtprozeltener Amtsgerichtsrat Dr. Ludwig Döring über die Kleidung der Spessartbewohner: Sie ist besonders an den Werktagen, Sommers wie Winters, dieselbe. Ein dreieckiger Hut, durchwegs leinene, grobe Hosen, ein dergleichen Kittel, meistens Schuhe und eine schwarze baumwollene Halsbinde. Im Winter wird noch eine solche leinene Hose als Unterhose benutzt. Neben solchen Beschreibungen ist Frau Eckert angewiesen auf jeden Hinweis, den sie über das Thema Tracht im Spessart bekommen kann. Sie freut sich über jeden Anruf unter 09378/436 in Neukirchen-Richelbach.13. 6. - Bote vom Unter-Main. |