| Spessart Nachrichten |
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Bessenbach.Schüler der Bessenbacher Realschule haben sich mit dem Thema Wald auseinandergesetzt.
Zu Gast waren Mitglieder der in ganz Bayern aktiven Projektgruppe forstliche Bildungsarbeit. Ihr aktuelles Konzept lautet:
Wald weltweit – Wald und Gesellschaft. Den Wissenschaftlern, Förstern und Pädagogen geht es darum, Kinder und Erwachsene auf den Wald
und seine Bedeutung für die Gesellschaft aufmerksam zu machen. In Bessenbach hat die Gruppe, zusammen mit den Schülern, Konzepte im Unterricht
und im Wald getestet.
25.2. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Miltenberg. Die ersten beiden von der EU geförderten Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums
sind auf den Weg gebracht. Dabei geht es um das interkommunale Revitalisierungskonzept »Freundliche Bahnhöfe im Landkreis Miltenberg«
und das Thema »Kräfte sammeln im Urlaub – barrierefreies Walderlebnis im Spessart-Räuberland«.
25.2. – Bote vom Untermain |
Flösbachtal-Lohrhaupten. Mit dem Wiedereinbau der Orgel ist die Renovierung der Lohrhauptener
Matthäuskirche beendet (Foto: Anette Helfmann). Die Sanierung der evangelischen Kirche dauerte drei Jahre. Das Schnitzdekor
der Orgel ist im Rokokostil gehalten. Als Erbauer kommen zwei mainfränkische Orgelbauer in Frage: Hoforgelbauer Johann Philipp
Seuffert und Orgelbauer Johann Adam Höffner. Wer es war, ist nicht belegt.
24.2. – Lohrer Echo |
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Wertheim. Bis zum 18. April zeigt die Stiftung Kulturwerk Schlesien im Grafschaftsmuseum Wertheim
einen Teil aus dem Bestand ihrer Sammlung historischer Landkarten Schlesiens. Präsentiert werden Karten, die die Region
als Ganzes zeigen. Zur Sammlung gehören auch Karten zu einzelnen schlesischen Fürstentümern. Öffnungszeiten: Dienstag bis
Freitag 10 bis 12 und 14.30 bis 16.30 Uhr, Samstag 14.30 bis 16.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 14 bis 17 Uhr.
26.2. – Wertheimer Zeitung |
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Wörth. In der Bürgerversammlung nahm Rathauschef Erwin Dotzel (CSU) zum Thema »Römer am Untermain« Stellung.
Ohne Grabung sei das Wörther Kastell »Au« erforscht und virtuell rekonstruiert worden; die entsprechende Dauerausstellung im Bürgerhaus
werde viel besucht. Das Kastell »Feuchte Mauer« wäre noch zu bearbeiten. Wenn die Regierung der Meinung sei, ein Limes-Erlebniszentrum
(das in Obernburg nicht zustande gekommen ist) solle am Untermain entstehen, werde sich Wörth zwar nicht vordrängen, aber auch nicht verweigern.
26.2. – Main-Echo, Obernburg |
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Laufach. Den ersten Hinweis auf den Ort Laufach gibt ein Brief aus dem Jahr 1084 über den Tod des Grafen Albert,
für den Erzbischof Siegfried den Zehnt in »Laufahe« der Kirche übertragen habe. Diese und andere historische Informationen hat der Laufacher
Geschichts- und Heimatverein in seiner 23. Ausgabe der Zeitschrift »En Aacheblick« zusammengestellt. Berichtet wird auch über die ersten
Spuren der Industrialisierung. Die Redaktion des »Aacheblicks« hat noch andere Themen herausgestellt. Dabei geht es etwa um den Zweiten
Weltkrieg und um Ortsstraßennamen. Zudem gibt es Verse im Laufacher Dialekt. (Zeichnung: Roland Seubert)
26.2. – Main-Echo, Aschaffenburg |
Sulzbach. Archäologe Harald Rosmanitz referierte in Sulzbach-Dornau über die Grabungen an der Altenburg.
Vor 2500 Jahren thronte auf dem Berg eine weithin sichtbare Fliehburg mit drei bis vier Meter hohen Mauern und 50 Zentimeter
dicken Eichenbalken; Gesamtlänge: 1000 Meter. Feuer brachte das Bollwerk während der Keltenzeit zum Einsturz. Übrig geblieben
sind Steine und Holzkohle. Die Reste verraten den Fachleuten viel über die näheren Umstände. Die Kelten haben die Anlagen offenbar
ausgebaut. Genutzt wurde die Burg wohl schon um 4000 vor Christus. Laut Rosmanitz soll eine Infotafel errichtet und ein Teilstück
der alten Mauer rekonstruiert werden. Zudem soll ein Buch über die Altenburg entstehen.
26.2. – Main-Echo, Obernburg |
Sulzbach/Kleinwallstadt.Zusammen mit Staren und Kranichen kehren die ersten Störche aus ihren Winterquartieren zurück.
Diese frühen Ankömmlinge haben vermutlich in Spanien überwintert. Einige Weißstörche verbringen mittlerweile den Winter in Deutschland.
Die meisten Störche erwartet man hierzulande im März und April. Vergangenes Jahr wurden laut Landesbund für Vogelschutz 187 Storchenpaare
in Bayern gezählt. Auch in Sulzbach wartet man auf die Weißstörche. Nachdem sich im vergangenen Frühjahr fünf der imposanten Schreitvögel
für kurze Zeit niedergelassen hatten, würden sich Naturschützer freuen, wenn heuer eine erfolgreiche Brut im Naturschutzgebiet Mainaue
stattfinden würde.
27./28.2. – Main-Echo, Obernburg |
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Dammbach. Früher Frühlingsbote nach einem langen Winter: Eine wenige Augenblicke dauernde Ruhepause auf einem
Fleckchen Schnee hat sich dieses Tagpfauenauge bei Dammbach gegönnt (Foto: Friedbert Kunkel). Sein auffälligstes Merkmal –
die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken – haben ihm seinen
Namen gegeben. Der Falter war Schmetterling des Jahres 2009 – weil, so Umweltschützer, sein Beispiel die Folgen des Klimawandels
sichtbar macht: Das Tagpfauenauge bildet inzwischen regelmäßig im Spätsommer eine zweite Generation aus. Früher kam dies in Deutschland
nach Angaben des Bunds Naturschutz nur in den wärmsten Regionen oder in sehr lang andauernden Sommern vor.
27./28.2. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Lohr. Viele Passanten haben in der Lohrer Fußgängerzone die Demontage des Märchenbrunnens verfolgt.
Anfang Februar hatte der Lohrer Stadtrat die komplette Neuinstallation des Brunnens für 30?000 Euro beschlossen.
4.3. – Lohrer Echo |
Lohr. Pünktlich zum Beginn des meteorologischen Frühlings haben sich nach langen, schneereichen Winterwochen
die ersten Glockenblüten des Märzenbechers geöffnet. Die geschützte und selten gewordene Pflanze gehört wie das Schneeglöckchen
zu den Narzissengewächsen. Sie ist ein Feuchtigkeitszeiger und kommt auf lockeren Ton- und Lehmböden in Laub- und Buschwäldern,
auf Talwiesen und an Bachufern vor. Die größten Bestände im Kreis Main-Spessart gibt es im Naturschutzgebiet Homburg/Ölgrund.
6./7.3. – Lohrer Echo |
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Lohr. Der taubengroße Kiebitz gehört zur artenreichen Gruppe der Watvögel und ist an seinem schwarzweißen
Gefieder und dem langen Schopf zu erkennen. Die Oberseite seiner lappigen Flügel und der Rücken weisen einen grünlichen
Metallglanz auf. Namengebend für den Vogel waren seine gellenden »Kiewitt«-Rufe. Der Kiebitz bewohnt offenes Gelände mit niedriger Vegetation.
Er bevorzugt dabei feuchte Wiesen oder Ackerland. Noch bis Ende des vorigen Jahrhunderts gab es im Kreis Main-Spessart mehrfach Kiebitz-Bruten.
In den ersten Märztagen kann man durchziehende Kiebitzschwärme öfters auf feuchten Wiesen beobachten.
10.3. – Lohrer Echo |
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Lohr. Wenn das Projekt B26n/Westumgehung Würzburg Realität wird, würde der Artenvielfalt in der Region
der »Todesstoß« versetzt, so Professor Hubert Weiger, Vorsitzender des Bunds Naturschutz in Bayern.
Er gehörte zu den Erstunterzeichnern des »Mainfränkischen Aufrufs« gegen die B26n. Bis Herbst sollen in der Region mindestens
30?000 Unterschriften »für eine Verkehrspolitik ohne Verlierer« gesammelt werden. Initiiert wurde die Aktion von der
Bürgerinitiative gegen die Westumgehung.
10.3. – Lohrer Echo |
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Lohr. Das für den Erhalt von EU-Zahlungen nötige Bodenerosionskataster für landwirtschaftliche Flächen ist
fertig und tritt am 1. Juli in Kraft. Der Kreis Main-Spessart ist besonders betroffen, weil das Kataster nur 55 Prozent seiner
Ackerflächen als nicht erosionsgefährdet einstuft. Bayernweit sind es 72 Prozent.
13./14.3. – Lohrer Echo |
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Schaafheim.Der Schaafheimer Heimat- und Geschichtsverein hat ein neues Buch erarbeitet (Foto: privat).
Es zeigt »Heimat von oben«. 120 farbige Luftaufnahmen von der Feldflur geben einen Einblick in die Vergangenheit.
Von prähistorischen Siedlungsstätten bis hin zu landschaftlichen Veränderungen durch die Flurbereinigung Mitte
des 20. Jahrhunderts ist viel zu erkennen. Preis: 18 Euro; Schreibwaren Fleckenstein, Am Sägewerk, Mein Buchladen in der
Alten Molkerei, Lindenstraße und Bibliothek im Seniorenhaus Bethanien.
2.3. – Main-Echo, Dieburg |
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Karlstein. Der Karlsteiner Armin Jedlitschka hat auf dem Dachboden seines Hauses an der Dettinger
Luitpoldstraße einen historischen Kochbuch-Bestseller entdeckt: Das »Regensburger Kochbuch« wurde 1867 erstmals aufgelegt.
Es ist ein fast 900 Seiten starkes Dokument der bürgerlichen Küche mit rund 2000 Originalrezepten.
3.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Obernburg. Hexen, Teufel und Dämonen: Aberglaube und Machtwerkzeug – über dieses Thema hat Kreisheimatpfleger
Werner Trost in Obernburg referiert. Dabei ging es um die Zeit zwischen dem 30-jährigem Krieg und der französischen Revolution.
Aus dieser Zeit sei in Obernburg sehr wenig erhalten, so der Kreisheimatpfleger. Bis auf den Glockenturm der ehemaligen Kirche
und die 14-Nothelfer-Darstellung in der St.-Annakapelle fänden sich keine Relikte mehr. Dass auch in Obernburg die Inquisition
gewütet hatte, machte Trost am Hexen- und Täschenturm fest. Die Hexenverfolgung sei eine regelrechte Volksbewegung gewesen.
Exorzismus habe zur Tagesordnung gehört. Prädestiniert dafür seien die Kapuziner auf dem Engelberg gewesen.
5.3. – Main-Echo, Obernburg |
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Obernburg/Miltenberg. Wandern, Radfahren und Mountainbiken in Churfranken werden interaktiv:
Kurz vor dem Start im Internet steht ein Projekt, auf das der Verein Churfranken Hoffnungen setzt. Mit der interaktiven
Karte sollen sich via Internet Spaziergänge am Main, Wanderungen im Odenwald und Montainbike-Herausforderungen im Spessart
individuell planen lassen.
25.3. – Bote vom Untermain |
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Birkenfeld-Billingshausen. Billingshausen als Teil der Fränkischen Platte hat eine spezielle Pflanzen-,
Insekten-, Tier- und Vogelwelt. Hartwig Brönner, Kreisvorsitzender des Landesbund für Vogelschutz, gab einen Einblick in die
schützenswerte Vogelwelt. Billingshausen habe im vergangenen Jahr mit der Entdeckung einer Wiesenweihen-Familie auf sich aufmerksam
gemacht. Bei den Tagfaltern (Foto: Hartwig Brönner) hätten er und seine Helfer in den vergangenen 25 Jahren 103 Arten kartiert,
von denen seit 20 Jahren zwischenzeitlich neun verschollen seien. Von 140 kartierten Brutvögeln im Kreis Main-Spessart fänden sich
rund 40 Prozent auf der Roten Liste, zehn Arten davon seien in den letzten zwei Jahrzehnten verschwunden.
5.3. – Main-Echo, Marktheidenfeld |
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Kahl. Das »erste interaktive Heimatmuseum am Untermain« steht in Kahl, es hat ein Informations- und Servicezentrum
erhalten. Den Kern des »interaktiven Museums« bildet ein Ensemble von vier Computern mit großen Bildschirmen. Dort können die Besucher –
4000 waren es in den vergangenen zwei Jahren – per Knopfdruck die Kahler Ortsgeschichte abrufen. Tausende von Bildern und Dokumenten hat
der Arbeitskreis Heimatgeschichte dafür digitalisiert. Zu bestimmten Themen lassen sich Bilderserien anschauen oder mit einer Extra-Funktion
Fotos und Texte vergrößern.
5.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Kahl. Nach über 20 Jahren Wanderschaft kehren bedeutsame archäologische Funde nach Kahl zurück. Einige Stücke,
die 1988/1989 im Gebiet »Lange Hecke« in einer neu entdeckten Siedlung aus der Völkerwanderungszeit ausgegraben wurden, hat nun
die Archäologische Staatssammlung München für das Kahler Heimatmuseum freigegeben.
19.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Sommerkahl. Gruscha Burgmaier päppelt den Frischling Toni auf. Das Schweinchen haben sie und ihr
Lebenspartner im Januar verletzt im Wald gefunden. Zunächst pflegten sie den Frischling in ihrer Mietwohnung in Sommerkahl.
Seit einiger Zeit wohnt nun das quirlige Ferkelchen im Keller ihres Landhäuschens im Ortsteil Vormwald. Geselligkeit leisten ihm Hühner,
Schafe, Enten, Gans, ein Hund und drei Artgenossen: Alfred, Thea und Lilli heißen die Überläufer, die hier ebenfalls vor einem Jahr Aufnahme
gefunden haben.
5.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Marktheidenfeld/Triefenstein. Der Würzburger Hofbildhauer Jakob van der Auwera ist vor 250 Jahren gestorben.
In der St.-Laurentius-Kirche in Marktheidenfeld und auf dem Marktplatz in Lengfurt (FotoMichael Deubert) finden sich Zeugnisse
seines künstlerischen Schaffens. Jakob van der Auwera stammte aus Mechelen bei Antwerpen im heutigen Belgien. Er unterhielt
in Würzburg eine Bildhauerwerkstatt und war Hofbildhauer des Fürstbischofs. Seine Söhne erlangten ebenfalls Bedeutung als Bildhauer.
26.2. – Main-Echo, Marktheidenfeld |
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Marktheidenfeld. Was ist beim weltweiten Klimawandel bei der Arbeit im Garten zu beachten? Dieser Frage ging
die Gartentechnikerin Elisabeth Fleuchaus in der Marktheidenfelder Volkshochschule nach. Durch die erhöhte UV-Strahlung ergebe
sich ein Problem. »Die Pflanzen und ihre Früchte leiden an Sonnenbrand.« Für den Blumengarten empfiehlt Fleuchaus Gewächse wie
Pfingstrose, Fackellilie und Zierlauch.
26.2. – Main-Echo, Marktheidenfeld |
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Bürgstadt. In Bürgstadt ist das Weinkulturhaus eröffnet worden. Nach dem Konzept stellen
15 Bürgstadter Weinbauern jeweils einen bis sechs Weine in der neuen Vinothek vor.
27./28.2. – Bote vom Untermain |
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Aschaffenburg.Die neue Spessartrampe der Bahn kann frühestens 2011 finanziert werden.
Das hat die deutsche Bahn AG mitgeteilt. Vorgesehen für die neue Trasse von Laufach nach Heigenbrücken
(Foto: Rogowsky) – sind 320 Millionen Euro. Was wann gebaut werde, entscheide der Bund, so ein Bahnsprecher. Am Untermain pocht man darauf,
dass die sieben Kilometer lange Neubaustrecke zu den vordringlichsten Projekten gehört. IHK und Politiker aus der Region setzen sich
gegen den Aufschub zur Wehr.
6./7.3., Main-Echo, Seite 1 |
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Aschaffenburg. Ein Dreivierteljahr lang haben sich 120 Schülerinnen der Aschaffenburger Maria-Ward-Realschule
mit dem Spessart als Freizeitregion für Senioren beschäftigt. Das Ergebnis ihrer Arbeit stellten sie dem Lohrer Spessartmuseum
und dem Verein Naturpark Spessart zur Verfügung. Kernstück sind die Kurzfilme »Der Spessart – eine Urlaubsregion?«, »So ist es«,
»So soll es sein« und »Das Klosterhotel am Brentanoplatz – ein zukunftsweisendes Hotelkonzept für den Spessart«.
23.3. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Glattbach. Der Kunstverein Glattbach zeigt die Ausstellung »Berührungen?1« mit Werken der Künstler Joachim Schmidt
und Walter Helm. Beide wurden im März 1925 geboren und heuer 85 Jahre alt, beide leben in Glattbach. Die Schau stellt die Werke der
Künstler gegenüber. Als junge Männer gehörten sie einer Generation an, die der Nationalsozialismus in den Krieg trieb und die mit der
furchtbaren Wahrheit von Auschwitz konfrontiert wurde. Dieses Erlebnis bestimmt das Werk der beiden Künstler. Kunstraum, Altes Schwesternhaus,
Hauptstraße 111, Glattbach, Termine nach Vereinbarung, Tel. 0?60?21?/?42?35?41 oder 42?39?47; www.kunstverein-glattbach.de; die Ausstellung
ist bis 4. Juli zu sehen.
6./7.3. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Großwallstadt. Ein Buch über alte Großwallstädter Hausnamen hat Leo Markert geschrieben. Gut 80 Familienbezeichnungen
stellt Markert in dem knapp 180 Seiten starken Druckwerk vor. Bezeichnungen, die auf die Tätigkeit der Hausnamensgeber schließen,
auf eine Charaktereigenschaft oder auf ein unmittelbar mit ihnen verbundenes Geschehen, das Furore machte.
20./21.3. – Main-Echo, Obernburg |
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Karbach. Die unterfränkische Kulturstiftung gibt Zuschüsse für die Restaurierung von Bildstöcken in Karbach.
Fast 418 Jahre alt ist das Denkmal, das an den 1611 hingerichteten Karbacher Schultheißen Michael Greuling erinnert.
Der aus rotem Sandstein geschaffene Bildstock wurde restauriert und auf einem Platz am Ursprungsort, an der Ecke Hauptstraße/Röderberg
wieder aufgestellt (Foto: Josef Laudenbacher). Auch das Bildhäuschen mit der Jahreszahl 1821, das am neuen Weg unterhalb der
St.-Vitus-Pfarrkirche in Karbach steht, wird bezuschusst.
19.3. – Main-Echo, Marktheidenfeld |
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Heigenbrücken. Der Streit um die alten Buchen im Staatswald bei Heigenbrücken geht weiter.
Der Gemeinderat hat jetzt den Antrag der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe unterstützt, Teile von drei Forstflächen
unter Naturschutz zu stellen. Indes: Der BN war mit diesem Vorhaben erst im Dezember bei der Regierung von Unterfranken gescheitert.
BN-Mann Michael Kunkel will gegebenenfalls die Verantwortlichen in München einschalten.
12.3. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Heigenbrücken/Laufach. Der weltweit höchste Maibaum stammt wahrscheinlich aus dem Spessart:
Aus Eicherloh (Kreis Erding) ist jetzt eine Delegation ins Forstrevier Laufach-Hain gekommen, um die 57,5 Meter hohe
Douglasie zu fällen und den Transport in den Süden Bayerns vorzubereiten. Das Prachtstück soll zum Rekord-Maibaum umgestaltet
und im 600-Einwohner-Ort Eicherloh aufgestellt werden. Dann wollen die Oberbayern mit dem Spessart-Baum ins Guinness-Buch der Rekorde.
24.3. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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Kirchzell-Watterbach. Die Bewohner des Kirchzeller Ortsteils Watterbach treiben traditionell am dritten
Sonntag in der Fastenzeit den Winter aus. Dafür wird ein Mann mit Bärlappmoos umwickelt, er stellt den Sommer dar.
Ein anderer bekommt einen überdimensionalen Strohhut aufgesetzt – damit symbolisiert er den Winter (Foto: Alexandra Weber).
Die Männer besuchen beim Zug durch den Ort fast jedes Haus, um den Winter zu vertreiben. Kinder begleiten sie.
9.3. – Bote vom Untermain |
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Erlenbach. Historiker Werner Trost hat den Barock und das Rokoko im Landkreis Miltenberg beleuchtet.
Die nach dem 30-jährigen Krieg fast ausgestorbenen Gebiete am Untermain seien durch Anwerbung von Menschen aus Fulda,
dem Eichsfeld, Tirol, dem Salzburger Land und vor allem Wallonien in den Niederlanden wieder besiedelt worden. Viele hiesige
Familiennamen weisen auf diese Herkunft hin wie Ballonier, Dechent, Dyroff und Gentil. Auch in den Spitznamen der Orte schlägt
sich laut Hartmann diese Siedlungspolitik nieder. So wurde Wenigumstadt auch »Welschenumst« genannt. Das Wort »Welsch« steht
allgemein für Fremde oder Fremdsprachige.
18.3. – Main-Echo, Obernburg |
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Erlenbach-Streit. Die Autoren Dietmar Andre und Bernhard Fried haben die neue Streiter Dorfchronik
präsentiert. Das 256 Seiten starke Buch trägt den Titel »Das Spessartdorf Streit – von einer mittelalterlichen Ansiedlung
zum Stadtteil von Erlenbach a. Main«. Die Chronik für den Ortsteil Mechenhard soll bis Ende 2010 fertig sein, so Andre.
In einem Vortrag berichteten Fried und Andre von der Entstehung des Dorfs, angefangen von der Besiedlung von Maintal und
Spessart über die Römer in der Nachbarschaft bis zur Bildung der ersten Gerichts- und Verwaltungseinheiten.
15.3. – Main-Echo, Obernburg |
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Kleinheubach. Die Dauphin-Orgel der evangelischen Pfarrkirche St. Martin wird renoviert (Foto: Manfred Seemann).
Gefordert sind beim Puzzlespiel die Orgelbauer von der Firma Rieger aus Voralberg. Sie fügen das mit zwei Manualen ausgestattete
Instrument wieder zu einem Ganzen zusammen. Dazu gehören 2500 Einzelteile und weitere 1300 Holz- und Metallpfeifen.
18.3. – Bote vom Untermain |
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Mömlingen. Forscher haben im Mömlinger Eichwäldchen nach einer mittelalterlicher Grenzbefestigung gegraben.
Ihre Frage dabei: Wie war die Landwehr aufgebaut und wie sah sie aus? Die Reste in Mömlingen liegen weitgehend unter Wald.
Oberirdisch sind nur noch schwache Geländemulden zu erkennen.
17.3. – Main-Echo, Obernburg |
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Partenstein. Aus Südwesten einströmende Warmluft hat wenige Tage vor dem kalendarischen Frühlingsanfang
(20. März) das Thermometer auf über zehn Grad Celsius klettern lassen. Die Kraft der Märzensonne lässt die Krokusse
in den Vorgärten sprießen und zu voller Blüte gelangen. In den lilafarbenen Blütenkelchen leuchten die Staubbeutel in
kräftigem Orange. Sie sind reichlich mit Pollen angefüllt und wirken wie ein Magnet auf ersten Bienen, die nach langen
Winterwochen zum ersten Mal wieder Blütenstaub einsammeln können (Foto:Walter Malkmus).
19.3. – Main-Echo, Marktheidenfeld |
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Schöllkrippen. Im Sackhaus ist die Ausstellung »Wanderbarer Spessart« zu sehen. Die Schau ist ein Gemeinschaftswerk
des Heimat- und Geschichtsvereins Oberer Kahlgrund (HGV) und der Spessartbund-Ortsgruppe Schöllkrippen. Zu begutachten ist unter
anderem eine Sandsteinplatte mit Fußspuren eines Handtiers (Chirotherium), das zu den Vorfahren der Dinosaurier gehörte.
Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt; Kontakt: www.hgv-oberer-kahlgrund.de, Tel. 060??24/95?46.
16.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Blankenbach. Eine lebensgroße Sandstein-Statue des Heiligen Kilian steht an der Blankenbacher Kirche
(Foto: Marion Stahl). Er ist der Namenspatron des Gotteshauses. Geschaffen hat die Statue Bildhauer Alexander Schwarz aus Dorfprozelten.
23.3. – Main-Echo, Alzenau |
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Goldbach. 27?110 Festmeter: Viel Holz hat die Forstbetriebs-Gemeinschaft (FBG) Main-Spessart-Odenwald im vergangenen Jahr
verkauft. Der Durchschnittswert liegt bei 19500 Festmetern. 1,4 Millionen Euro hat die Forstbetriebs-Gemeinschaft durch den Holzverkauf
eingenommen. Die FBG hat neue Mitglieder: Dazu gekommen ist zum Beispiel der Markt Goldbach mit 274 Hektar Wald.
17.3. – Main-Echo, Aschaffenburg |
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