| Wandervorschlag |
| Rundwanderung auf den Spuren der »Herrgottsdiebe« Haibach – Straßbessenbach – Posthalterkreuz – Herrenbild – Hohe Warte – Dörrmorsbach – Haibach Anfahrt: Mit dem Pkw aus Richtung Aschaffenburg bis Ortsende Haibach, dort rechts abbiegen in Richtung Dörrmorsbach; Mit dem Bus bis Haibach, Haltestelle Großmannstraße. Parkmöglichkeit: Parkplatz an der Ortsverbindungsstraße von Haibach nach Dörrmorsbach links hinter dem Ortsschild von Haibach. Wanderkarte: 1:50 000 Fritsch Naturpark Spessart Blatt Süd; 1:100000 Ravenstein Spessart. Diese und andere Wanderkarten sind erhältlich in der Geschäftsstelle des Spessartbundes Strickergasse 16a, 63739 Aschaffenburg, Telefon 06021/15224 Tourenlange: 21,6 km; Wanderzeit ca. 5 1.2 Stunden Wegmarkierungen: Wegmarkierungen: rotes Dreieck Nr. 15 ab Winzenhohler Straße bis zur Einmündung des Josef-Braun-Weges (rotes Kreuz Nr. 28), dem wir bis zur Hohen Warte folgen, dann Roter Punkt Nr. 16 von der Hohen Warte bis Haibach. |
|
| Am Parkplatz hinter dem Ortsschild
von Haibach an der Straße nach Dörrmorsbach orientieren wir uns anhand einer dort aufgestellten Panorama-Karte. Nach 600 m in Richtung Haibach queren wir die Würzburger Straße an der Bushaltestelle und gehen durch die Großmannstraße. Nach 300 m beginnt rechts der auf dem Höhenrücken zwischen Haibach und Grünmorsbach verlaufende Grenzweg, der uns in die Winzenhohler Straße führt, auf der auch die Markierung Rotes Dreieck Nr. 15 verläuft. Ein Dreimärker am Ortsende mit der Jahreszahl 1995 und den Wappen von Haibach und Bessenbach weist auf die Gemarkungsgrenzen hin. Am Hotel Klingerhof blicken wir auf die vor uns liegenden Täler und Höhen, biegen dann kurz vor dem Hotel rechts ab und erreichen nach 700 m die Klingermühle. Hier gehen wir den Weg nach rechts bis zum Ortsanfang von Straßbessenbach. Von der Hofstraße in die Bachstraße zur Hauptstraße, dort rechts und nach 15 m in den links abbiegenden Fußgängerweg. Wir gehen die Steigstraße hoch, nach 80 m im spitzen Winkel nach links und gleich wieder rechts bergauf auf einem Schotterweg zwischen Schlehenhecken und Streuobstwiesen. Am Waldrand blicken wir auf Straßbessenbach, Grünmorsbach, Haibach, Klingerhof, Keilberg und Steiger. Wir folgen nun dem Hinweis Kompostplatz, der sich in einem vor ca. 40 Jahren geschlossenen Steinbruch befindet. Oberhalb der ehemaligen Bauschuttdeponie ist ein weiterer Aussichtspunkt. 50 m hinter dem Aussichtspunkt verlassen wir den Schotterweg, unsere Markierung verläuft links steil bergauf. 30 m rechts im Wald steht ein Tisch, eine Bank und das "Gänskreuz". Wir gehen links weiter und erreichen das auf einem Hohenrucken stehende Posthalterkreuz. Das ca. 4,5 m hohe Sandsteinkreuz soll von einem Posthalter errichtet worden sein, dessen Pferdegespann hier von einem Hornissenschwarm uberfallen wurde. Drei Jahreszahlen erinnern an die bewegte Geschichte: 1817 gestohlen (angeblich wollten die Waldaschaffer das Kreuz fur ihren neuen Friedhof verwenden; man erzählt deshalb noch heute von den "Herrgottsdieben" und dem Ausspruch "Werften in de Klai, sie kumme"); wiedererrichtet 1860 durch Pfarrer Ackermann und "Nach Einsturz restauriert 1990". Wir gehen rechts, entlang der Gemarkungsgrenze (rechts Oberbessenbach, links Strasbessenbach), durch schonen Buchenwald mit Blick ins Waldmichelbacher Tal. Wir kommen an einem aus Holz geschnitzten Marienbildstock vorbei. Etwa 2 1.2 km nach dem Posthalterkreuz treffen wir an einer Kreuzung auf den von Waldaschaff kommenden "Josef-Braun-Weg" mit der Markierung Rotes Kreuz Nr. 28, dem wir nach rechts folgen. Wir kommen an einer Schutzhutte vorbei, queren nach einem Kilometer die Bundesstrase 8. Bis hier sind 11 km zuruckgelegt. Neben der links liegenden Schreinerei befindet sich eine Bushaltestelle, von der aus eine stundliche Ruckfahrt und so eine Halbierung der Tour moglich ware. Wir folgen dem Teerstraschen, an der Kapelle "Unseres Herren Bild" vorbei, von der es noch 2,7 km bis zur Waldgaststatte "Hohe Warte" sind (Samstag, Sonntag und an Feiertagen sowie in den Sommerferien wochentags geoffnet). |