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Wandervorschlag
Anfahrt:
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Wanderkarten: Fritsch Wanderkarte »Naturpark Spessart Blatt Nord« 1:50 000 erhältlich beim Spessartbund www.spessartbund.de. Fritsch Wander-karte »Bad Soden Salmünster« 1:35 000 erhältlich in der Touristinformation in der Spessart-Therme oder im Internet: www.bad-soden-salmuenster.de
Wegemarkierung:
Tourenlänge/Wegzeit/Höhenmeter: |
Ein beliebter Rundwanderparkplatz mit Grillmöglichkeit und Spielplatz ist die »Mühlwiese« auf der
Straße von Bad Soden Salmünster Ortsteil Hausen in Richtung Mernes, am Abzweig nach Alsberg. Hier
kann man ganz in der Nähe schnell ins herrliche Klingbachtal gelangen und an den Hirschbornteichen
nicht nur in die wundervolle Spessartnatur, sondern auch seine Füße im kneippschen Wassertretbecken eintauchen.
Unsere Wanderung soll aber nicht nur den einmaligen Bachauenwald des Klingbaches mit den
Naturschutzgebieten »Waldweiher« und »Klingbachtal« durchstreifen sondern soll uns auch hinauf führen
nach Alsberg zu einem Blick über das Kinzigtal und die Spessarthöhen über dem Klingbachtal.
Der Weg mit der Markierung blaue 19 führt zunächst zur und über die Straße am Wertholzplatz (hier
lagern oft mächtige Eichenstämme) hinunter zur Brücke, die über den Klingbach führt. Alte mit Moosen
überwachsene Buchenstämme und Bäume, die von Spechten durchlöchert und von Baumpilzen konsolenartig
bewachsen sind, können hier in dem altholzreichen Naturschutzgebiet bewundert werden. Nach rechts führt
der Weg durch den Wald und oberhalb des Wiesengrundes in den Stadtteil Hausen. Dort biegen wir mit der
Nr. 19 nach rechts und an der Spessartstraße nach links ab. An den letzten Häusern auf der rechten
Straßenseite vor der Autobahnauffahrt geht die Eichgrabenstraße mit Nr. 18 bergan.
Wir bleiben auf einem unmarkierten Weg immer zwischen dem am Rande mit vielen Sträuchern bewachsenen Eichgraben und den Häusern dieses Neubaugebietes bis zum Waldrand. Vorsicht: hier nicht mit Nr. 18 in den Wald gehen, sondern weiter bergan bis man über Wiesen zu einem Reiterhof und Richtung Kinzigtal blicken kann. Erst dort oben gehen wir mit dem Roten X markiert wieder in den Wald hinein. Er führt uns bis zum Jägerkreuz hinauf. Blau war der Himmel, die Sonne schien. Die Buchen standen in zartem Grün ... heißt es da auf der Geschichte vom Bildstock »Jägersheiligen«. Weiter führt das Rote X hinauf bis wir aus dem Wald hinaustreten und der Blick auf die Häuser und die Kirche von Alsberg fällt. Sie war einst Grabeskirche derer von Hutten. In Alsberg kann man im Café Waidmannsruh einkehren, um unter anderem Wildspezialitäten zu genießen. Der Weiterweg führt hinter der Kirche mit einem Kreuzweg, Markierung Nr. 18 (Kur- und Wellnessroute) wieder bergab. An der ersten Wegkreuzung hier im Wald wenden wir uns nach links (hier steht Nr. 19, der Weg hat aber des weiteren Nr. 20) und laufen bis zur Straße K 888 und überqueren diese. Nun tauchen wir in den Urwald der Zukunft ein (Bannwald). Hier im größten hessischen Naturwaldreservat dür-- fen Bäume wachsen, wie sie wollen, denn hier wird der Wald nicht mehr bewirtschaftet. Gerade auf dem ersten Abschnitt des Helwigsplans hat der Wald schon einen wilden urwaldähnlichen Charakter. Wir folgen diesem Weg und steigen, nachdem wir einen zweiten Bacheinschnitt er-reichen ohne Markierung zur Straße L 3178 (Straße nach Mernes) ab. Der Weg führt uns auf der anderen Seite an den Klingbach. Nach rechts mit Nr. 21 wandern wir durch dieses herrliche Tal, an den Hirschbornteichen vorbei bis an die Kreuzung, über die wir mit der Libelle wieder zur Straße L 3178 hinauf und zurück zur Mühlwiese kommen. Michael Stange |