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Wandervorschlag
Ausgangs- /Endpunkt
und Parkmöglichkeiten:
Wanderkarten:
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Tourenlänge: 15 km, Wanderzeit ca. 4 Std.
Wegemarkierung:
Höhenmeter:
Einkehrmöglichkeiten: |
An der Mehrzweckhalle in Schaafheim-Mosbach ist genügend Parkmöglichkeit,
hier beginnen wir die Rundwanderung. Auf der Gartenstraße gehen wir Richtung
Ortsmitte, überqueren den Kreisverkehr und biegen links in die Berliner Straße ein.
Ab hier sehen wir die Wegemarkierung, das gelbe . Nach 100 m zweigt die Berliner Straße
nach links ab, wir gehen jetzt geradeaus in die Obergasse, unserem Zeichen folgend.
Über einen gepflasterten Hohlweg erreichen wir bergan bald das freie Feld.
Der herrliche Ausblick fasziniert uns, wird aber noch grandioser, wenn wir über
befestigte Wege die Anhöhe des 216 m hohen Binselbergs und den Wartturm erreicht haben.
Hier wurde 2008 ein wunderbarer Aussichtspunkt geschaffen. Auf dem Boden sind die Himmelsrichtungen eingelassen, Tische und Bänke laden zur Rast ein und bei gutem Wetter erspät unser Auge die Skyline von Frankfurt, dahinter den Taunus, das Kraftwerk Staudinger und Hanau, den Spessart mit Aschaffenburg und den vielen Orten im Maintal, die Odenwaldberge und die beiden Windräder, unser nächstes Ziel. Als steht der 22 Meter hohe Wartturm, im Jahr 1492 unter dem Mainzer Erzbischof Berthold von Henneberg erbaut, dessen Sandstein-Wappen uns vom oberen Rand des Turmes herab grüßt. Früher war an dieser Stelle die alte Landwehr und der Übergang zum Schiffsweg, der Beginn des Kurmainzer Geleits. Informationen gibt auch das Schild des UNESCO-Geoparks. Wir gehen jetzt westwärts, den Panoramaweg mit dem gelben, überqueren mit Vor-sicht die Straße nach Schaafheim (Bushalt Wartturm) in Richtung der Aussiedlerhöfe. Nach dem Tannenhof biegt der Weg nach links ab, jetzt mit der gelben markiert, hinter dem Waldhof ist unser Weg auf der linken Seite von Birken gesäumt und nach dem Weidenseehof begleitet eine Hainbuchenhecke unsere Wanderstrecke. Es geht bergab, an einem Wäldchen vorbei, überqueren wir gleich die Fahrstraße, um den Parkplatz Neuberg zu erreichen. Jetzt kommen wir, rechts an einer Sitzbank vorbei, auf einem ansteigenden naturbelassenen Weg, der mit der gelben gekennzeichnet ist. Am nächsten Querweg geht die Markierung nach links, wir gehen allerdings geradeaus auf dem Waldweg (mit Hufeisen markiert) bergan und sehen bald links einen Jägerhochsitz. Hier treffen wir auch wieder den Weg mit der gelben, dem wir nun nach links folgen. Langsam dringt ein leises Surren an unsere Ohren, wir erreichen den Waldrand und sind beeindruckt von den beiden großen Windrädern (jedes 97 m hoch) auf dem gegenüberliegenden Feld. Gigantisch drehen sich die Rotoren (54 m Ø) und werfen dauernd eine Licht-Schatten-Wirkung auf den Boden. Jeder der Masten hat unten 3,90 m Ø. Die Anlage erzeugt pro Jahr ca. 2?900?000 kwh umweltfreundlichen Strom. Wir überqueren die Straße um den wunderbaren Blick hinunter ins Tal von Groß-Umstadt zu genießen, links begrenzt von der Veste Otzberg. Auf dem Weg zurück an den Waldrand entdecken wir das Schild des UNESCO-Geoparks, das ans »Historische Wegkreuz Binselberg« erinnert. Wir wandern nach rechts (gelbes) am Waldrand weiter. An der nächsten Wegkreuzung biegen wir scharf nach links ab um auf dem breiten, geschotterten Forstweg mit der gelben weiter zu wandern. Nach ca. 2 km zweigt der Weg nach rechts ab. Wir bleiben aber auf dem Hauptweg, der jetzt mit dem gelben markiert ist. Nach etwa 500 m geht im spitzen Winkel nach rechts ein Weg ab, der mit der gelben markiert ist. Diesem folgen wir bergan und gelangen zum »Radheimer Turm«. Der 28m hohe Aussichtsturm aus Holz wurde 1971 errichtet und musste wegen Witterungseinflüssen 1987 beseitigt werden. Heute ist an diesem Platz eine Stelle, welche an die Gründung des Radheimer Fremdenverkehrsvereins erinnert. Eine Schutzhütte sowie ein Kinderspielplatz, sind ein Grund ausgiebig Rast zu machen. Jetzt geht’s zurück ins Tal, markiert mit roten, vorbei an der »Muttergotteseiche« mit einer ca. 20 cm hohen Nische, darin eine Marienfigur. Dieser Weg ist auch ein Teil des »Einhardweg« nach Seligenstadt. Am Waldrand steht links seit 1793 das Ottilienbild. Es wurde 1965 beschädigt und 1976 aus rotem Sandstein neu errichtet. All diese Zeugen aus vergangenen Zeiten geben Zeugnis von der tiefen Frömmigkeit der Vorfahren und sollten auch uns erinnern, öfters inne zu halten und dankbar zu sein. Unser Blick schweift jetzt in den Bachgau – der Weg bringt uns nach Radheim. Am Ortsanfang stoßen wir auf die Ringstraße und gehen sie nach rechts. Das gelbe begleitet uns am Pflaumbach entlang, teilweise leider verrohrt. In Mosbach wechselt der Straßenname zu Grabenstraße, die wir bis zum Kreisverkehr gehen, jetzt nach rechts in die Gartenstraße und wir haben wieder den Ausgangspunkt erreicht. Theo H. Lang, Aschaffenburg-Damm |